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ArubaOS: Pufferüberlauf ermöglicht Codeausführung durch nicht authentifizierten Angreifer im selben Netz

CVE-2026-79862Kritisch 9.6

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Zusammenfassung

Ein Pufferüberlauf in einer betroffenen Schnittstelle von ArubaOS 8 (AOS-8) und ArubaOS 10 (AOS-10) erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im selben Netzwerksegment, beliebigen Code auszuführen, indem er speziell präparierte Daten sendet. Bei erfolgreicher Ausnutzung kann der Angreifer Code mit privilegierten Rechten auf dem darunterliegenden Betriebssystem des Controllers oder Access Points ausführen. Für den Angriff ist ein benachbarter Netzwerkzugang nötig, etwa im LAN oder WLAN-Segment, jedoch keine Anmeldedaten und keine Benutzerinteraktion. Die betroffene Schnittstelle ist in den geprüften Quellen nicht bestätigt, und der CVSS-Wert 9.6 entspricht der Einstufung kritisch.

Betroffen

  • AOS-10.8.0.0 bis 10.8.1.1
  • AOS-10.7.0.0 bis 10.7.2.6
  • AOS-10.4.0.0 bis 10.4.1.13
  • AOS-8.13.0.0 bis 8.13.3.0
  • AOS-8.10.0.0 bis 8.10.0.23
  • Betroffene Produkte: Mobility Conductors, Mobility Controllers, Mobility Gateways und Access Points mit den aufgeführten Versionen.
  • Abweichende Drittquellen führen zusätzlich die Zweige 10.6, 10.3 und 8.12 als betroffen; bitte anhand der CSAF-Datei von HPE prüfen.

Behoben in

  • AOS-10.8.x: 10.8.1.2 und höher
  • AOS-10.7.x: 10.7.2.7 und höher
  • AOS-10.4.x: 10.4.1.14 und höher
  • AOS-8.13.x: 8.13.3.1 und höher
  • AOS-8.10.x: 8.10.0.24 und höher
  • Die Korrekturen werden im HPE-Bulletin HPESBNW05162 für das gesamte Bulletin angegeben; eine CVE-spezifische Angabe wurde nicht gefunden.

Umgehung

  • HPE empfiehlt, Management-Schnittstellen nicht in nicht vertrauenswürdigen Netzwerken zu betreiben.
  • CLI- und Web-Management auf einem dedizierten VLAN oder Layer-2-Segment platzieren oder mit Firewall-Regeln einschränken und Accounting aktivieren.
  • Diese Massnahmen zielen auf Management-Schnittstellen; da die verwundbare Schnittstelle für diese CVE unbestätigt ist, decken sie den Fall möglicherweise nicht vollständig ab. Das Patchen ist die verlässliche Lösung.

Ausnutzung

  • CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, technische Auswirkung total.
  • HPE meldet keine öffentlichen Diskussionen oder Exploit-Code zu den aufgeführten Schwachstellen.
  • Für diese CVE wurden kein Hinweis auf Ausnutzung in freier Wildbahn und kein öffentlicher Proof of Concept gefunden. Eine Sekundärquelle meldet bis 24. Oktober 2026 keinen Eintrag im KEV-Katalog; der CISA-KEV-Katalog sollte erneut geprüft werden.

Unsere Empfehlung

  • Alle ArubaOS-8- und ArubaOS-10-Geräte (Controller, Gateways, Access Points) und deren Versionen inventarisieren.
  • Betroffene Geräte auf die oben genannten Korrekturversionen aktualisieren und das gesamte HPE-Bulletin in einem Wartungsfenster einspielen.
  • Management-Zugriff auf ein dediziertes VLAN oder per Firewall-Regeln beschränken.
  • Sicherstellen, dass das Gäste-WLAN weder die Controller-Verwaltung noch die Infrastruktur erreichen kann.
  • Geräte und Logs bis zum Patch auf unerwartetes Verhalten oder Abstürze überwachen.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 22:14.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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