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CVE-Tracker

HPE ArubaOS 8: Authentifizierungsumgehung führt zu Remote Code Execution

CVE-2026-79850Kritisch 10.0

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Zusammenfassung

Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netz kann in einer betroffenen Schnittstelle von HPE ArubaOS 8 (AOS-8) Authentifizierungsmechanismen umgehen und beliebige Befehle auf dem zugrunde liegenden Host ausführen. Bei erfolgreicher Ausnutzung werden Befehle als root ausgeführt, was zur vollständigen Kompromittierung des Geräts führt. Es ist keine Benutzerinteraktion nötig, daher kann der Angriff über das Netzwerk erfolgen. Die genaue betroffene Schnittstelle wird in den ausgewerteten Quellen nicht genannt.

Betroffen

  • AOS-8.13.0.0 bis 8.13.3.0 (gemäss CVE-/CSAF-Eintrag)
  • AOS-8.10.0.0 bis 8.10.0.23 (Standard: betroffen)
  • Einige Sekundärquellen geben für den AOS-8.13-Bereich einen Beginn bei 8.12.0.0 an. Builds von AOS-8.12 und älter sind bis zur Prüfung der CSAF-Datei als potenziell betroffen zu behandeln.

Unbekannt: die genaue betroffene Schnittstelle.

Behoben in

  • AOS-8.13: 8.13.3.1 oder neuer
  • AOS-8.10: 8.10.0.24 oder neuer
  • AOS-8-Branches, die älter sind als diese, haben keinen Fix und müssen auf eine unterstützte, korrigierte Version aktualisiert werden.

Umgehung

  • Management-Schnittstellen (CLI und Web-Management) von nicht vertrauenswürdigen Netzen fernhalten.
  • Management-Zugriff auf ein dediziertes Management-VLAN oder auf eine Firewall-Richtlinie beschränken.
  • Administrative Aktivitäten protokollieren.
  • Die Aktualisierung ist die einzige vollständige Behebung; diese Massnahmen reduzieren die Exposition, beseitigen die Schwachstelle jedoch nicht.

Ausnutzung

  • CISA SSVC: Exploitation none, Automatable yes, Technical Impact total.
  • HPE erklärte, zum Zeitpunkt der Advisory (22. Oktober 2026) keine Kenntnis von öffentlichem Exploit-Code oder entsprechenden Diskussionen zu haben.
  • In den ausgewerteten Quellen wurden kein öffentlicher Proof of Concept und keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden. Für spätere Zeitpunkte unbekannt; der Status im CISA-KEV-Katalog wurde nicht verifiziert.

Unsere Empfehlung

  • Alle AOS-8-Geräte inklusive Instant Access Points inventarisieren und deren genaue Versionen erfassen.
  • Betroffene Geräte auf 8.13.3.1, 8.10.0.24 oder einen neueren Build im gleichen Branch aktualisieren. Wartungsfenster einplanen, da Access Points während des Updates neu starten.
  • Bis zur vollständigen Aktualisierung die Management-Schnittstellen auf ein dediziertes VLAN oder Firewall-Regeln beschränken und sicherstellen, dass sie nicht aus dem Internet erreichbar sind.
  • Das gesamte HPE-Bulletin HPESBNW05162 prüfen, einschliesslich der verwandten CVE-2026-79855 und der PAPI-Schwachstellen auf UDP 8211.
  • Das HPE-Bulletin und die CSAF-Datei direkt auf die genaue betroffene Schnittstelle und die Versionsbereiche prüfen.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 13:57.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.