HPE ClearPass Policy Manager: Fehlende Integritätsprüfung im Client-Agenten erlaubt Codeausführung
Zusammenfassung
Eine fehlende Integritätsprüfung in der Client-Agent-Software von HPE Networking ClearPass Policy Manager (CPPM) erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus der Ferne, nicht vertrauenswürdigen Code einzuschleusen. Bei erfolgreicher Ausnutzung kann beliebiger Code auf dem betroffenen Client-System ausgeführt werden. Der CVSS-Wert beträgt 9.8 (kritisch). Die betroffene Komponente und die betroffenen Agent-Versionen sind öffentlich nicht dokumentiert.
Betroffen
- HPE ClearPass Policy Manager 6.14.0 und früher (6.14.0 gemäss CNA-Eintrag betroffen)
- HPE ClearPass Policy Manager 6.11.0 bis 6.11.15
- Client-Agent-Builds: betroffene Versionen unbekannt
Behoben in
- ClearPass Policy Manager Server: Aktualisierung auf 6.14.1 oder 6.11.16
- Client-Agent: korrigierte Version unbekannt; Build-Liste über das HPE Networking Support Portal beziehen und mit HPE bestätigen
Umgehung
- Netzwerkerreichbarkeit der Client-Agent-Systeme einschränken, bis die Agent-Korrektur eingespielt ist
- Für den Agenten ist kein vom Hersteller bestätigter Workaround verfügbar
Ausnutzung
- HPE ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Advisories keine öffentliche Exploit-Code oder Diskussion bekannt
- Feedly meldet zum Zeitpunkt der Recherche keine bestätigte Ausnutzung in freier Wildbahn
- Status im CISA KEV: nicht in einer primären CISA-Quelle verifiziert; Katalog direkt prüfen
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung total
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob ClearPass Policy Manager im Einsatz ist und welche Version läuft
- CPPM-Server auf 6.14.1 oder 6.11.16 oder neuer aktualisieren
- Alle Client- und OnGuard-Agenten inventarisieren und den korrigierten Build bei HPE beziehen; bei Unsicherheit mit HPE abklären
- Bis zur Korrektur einschränken, welche Netzwerke die Agenten erreichen können
- Auf unerwartete Agent-Updates und auf öffentliche Exploit-Meldungen achten
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- HPE advisory HPESBNW05158 rev.1 support.hpe.com
- Securityonline: ClearPass Policy Manager vulnerabilities securityonline.info
- Secure-iss advisory summary www.secure-iss.com
- CSA Singapore alert AL-2026-139 www.csa.gov.sg
- VulDB CVE-2026-79801 vuldb.com
- Feedly CVE-2026-79801 feedly.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 20:56.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
