ClearPass Policy Manager: Authentifizierungsumgehung
Zusammenfassung
Eine Schwachstelle in einer nicht benannten Schnittstelle von HPE ClearPass Policy Manager (CPPM) erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, bestehende Authentifizierungskontrollen zu umgehen und unberechtigten Zugriff auf das System zu erlangen. CPPM ist die Plattform für Network Access Control, die Authentifizierungs- und Autorisierungsanfragen von Switches und Wireless-Controllern beantwortet; ein Kompromittierung betrifft daher die Zugriffsrichtlinien im gesamten Netzwerk. HPE nennt die betroffene Schnittstelle nicht, weshalb die Exponierung davon abhängt, ob der Server aus nicht vertrauenswürdigen Netzen erreichbar ist.
Betroffen
- CPPM 6.14.0 (gemäss CVE-Eintrag: 6.14.0 bis <= 6.14.0)
- CPPM 6.11.0 bis 6.11.15
- Releases im End-of-Maintenance-Status: HPE geht davon aus, dass sie betroffen sind, deckt sie aber nicht ab; daher als verwundbar behandeln.
Behoben in
- Auf CPPM 6.14.1 oder 6.11.16 (oder neuer) aktualisieren, gemäss HPE-Advisory HPESBNW05158.
- Für diese CVE existiert kein separater Patch oder Hotfix; das Versions-Upgrade ist die Behebung.
Umgehung
Unbekannt. Es ist keine CVE-spezifische Workaround-Massnahme veröffentlicht. HPE empfiehlt generell das Aktualisieren, das Einschränken der Management-Schnittstellen und das Aufbewahren von Aktivitätsprotokollen.
Ausnutzung
- Gemäss Tenable sind keine bekannten Exploits vorhanden; HPE ist zum Advisory-Datum keine öffentliche Diskussion oder kein Exploit-Code bekannt.
- CISA SSVC: Exploitation none, automatable yes, total technical impact.
- Nicht im CISA-KEV-Katalog. EPSS liegt bei etwa 0.5% (Drittanbieter-Aggregator).
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
Unsere Empfehlung
- Alle CPPM-Instanzen und deren Versionen inventarisieren, einschliesslich Systeme im End-of-Maintenance-Status und Cluster-Mitglieder.
- So rasch wie möglich auf 6.14.1 oder 6.11.16 (oder neuer) aktualisieren.
- Bis zum Patch den Zugriff auf Management- sowie Web- und API-Schnittstellen auf dedizierte Admin-Netze beschränken und die Exponierung ins Internet blockieren.
- Protokolle auf unerwartete administrative Anmeldungen prüfen.
- Die separate PHP2Shell-Behebung von HPE (Advisory HPESBNW05171) verfolgen, da 6.14.1 und 6.11.16 diese Schwachstellen nur teilweise beheben.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- HPE advisory HPESBNW05158 support.hpe.com
- Tenable plugin 364195 www.tenable.com
- secure-iss.com summary www.secure-iss.com
- OpenCVE CVE-2026-79796 app.opencve.io
- SecurityOnline ClearPass vulnerabilities securityonline.info
- CSA Singapore alert AL-2026-139 www.csa.gov.sg
- CCB Belgium warning on ClearPass vulnerabilities ccb.belgium.be
- HPE advisory HPESBNW05171 (PHP2Shell) support.hpe.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 20:55.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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