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CVE-Tracker

ClearPass Policy Manager: Unauthentifizierte SQL-Injection

CVE-2026-76754Kritisch 9.8

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Zusammenfassung

Ein nicht authentifizierter Angreifer aus der Ferne kann in einer betroffenen Schnittstelle des ClearPass Policy Manager eine SQL-Injection ausnutzen. Bei erfolgreicher Ausnutzung können beliebige Datenbankbefehle ausgeführt werden, wodurch sensitive Daten wie Benutzerzugangsdaten, Richtlinienkonfigurationen und Audit-Logs offengelegt werden können. HPE stuft die Lücke mit CVSS 9.8 ein und gibt an, sie könne zu Remote Code Execution führen; dies steht so nicht im CVE-Text. Ob die Schnittstelle aus dem Internet erreichbar ist, hängt von der Bereitstellung ab.

Betroffen

  • ClearPass Policy Manager 6.14.0
  • ClearPass Policy Manager 6.11.0 bis 6.11.15
  • Die früheste betroffene Build-Version im 6.11-Zweig ist nicht bestätigt. Nicht mehr unterstützte Versionen wurden nicht bewertet; sie gelten als verwundbar.

Behoben in

  • ClearPass Policy Manager 6.14.1 oder neuer (6.14-Zweig)
  • ClearPass Policy Manager 6.11.16 oder neuer (6.11-Zweig)
  • Die Korrektur für den 6.11-Zweig vor dem Einsatz im vollständigen HPE-Bulletin HPESBNW05158 überprüfen.

Umgehung

  • Unbekannt. Der abgerufene HPE-Text nennt keinen Workaround für diese CVE.
  • Generische Massnahme aus Drittquellen: Zugriff auf die Verwaltungs- und anderen exponierten Schnittstellen per Firewall-Regeln auf vertrauenswürdige IP-Adressen beschränken. Ergänzend zum Patchen anwenden, nicht als Ersatz.

Ausnutzung

  • Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
  • HPE gibt an, zum Veröffentlichungszeitpunkt des Advisory keine öffentlichen Diskussionen oder Exploit-Code zu kennen.
  • Tenable meldet keine bekannten Exploits. In der Recherche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; erneut prüfen.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung total.

Unsere Empfehlung

  • Alle ClearPass-Policy-Manager-Instanzen und deren Versionen inventarisieren.
  • Gemäss HPE-Bulletin HPESBNW05158 auf 6.14.1 oder 6.11.16 bzw. eine neuere unterstützte Version aktualisieren. Den gesamten kritischen Patch-Block in einem Wartungsfenster einspielen.
  • Verwaltungs- und extern erreichbare Schnittstellen auf vertrauenswürdige Quellen beschränken.
  • Logs und Datenbankintegrität auf verdächtige SQL-Aktivitäten oder unerwartete Admin-Konten prüfen, besonders bei Instanzen, die vor dem Patchen exponiert waren.
  • HPE-Bulletin und NVD auf Updates prüfen, da die NVD-Analyse noch aussteht.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 21:00.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.