HPE AOS-Switch: Unauthentifizierte Speicherkorruption führt zu Remote Code Execution
Zusammenfassung
Speicherkorruptionen in HPE AOS-Switch (AOS-S) erlauben einem nicht authentifizierten Angreifer im selben Layer-2-Netzwerksegment, beliebigen Code auf dem Switch auszuführen. Die Schwachstelle hat einen CVSS-Wert von 9.6 mit geändertem Scope, weshalb eine Kompromittierung über den Switch hinaus reichen kann. Ein Angriff direkt aus dem Internet ist nicht möglich, sofern die Management-Ebene nicht exponiert ist oder der Angreifer nicht bereits Zugriff auf das LAN hat.
Betroffen
- AOS-S 16.11.0000 bis 16.11.0031 (HPE-Bulletin: 16.11.0031 und tiefer)
- Gemäss HPE ist jede Hardware mit der betroffenen Software verwundbar; das Bulletin nennt die Serien Aruba 2615 und 2620
- Switches im End of Maintenance (EoM) gelten als betroffen und sind vom Advisory nicht abgedeckt
- Untere Grenze des Bereichs: nur teilweise bestätigt (Drittanbieter-Tracker)
Behoben in
Unbekannt. HPE hat Patches veröffentlicht; die Build-Nummern je unterstütztem Branch stehen in der Versionstabelle des HPE-Bulletins, das nicht abgerufen werden konnte.
Umgehung
Keine bekannte Workaround-Massnahme des Herstellers. Zugriff auf Management-Schnittstellen einschränken und den Zugang zum Layer-2-Segment des Switches begrenzen.
Ausnutzung
- HPE gibt an, zum Veröffentlichungsdatum des Advisories keine öffentliche Diskussion oder keinen Exploit-Code zu kennen (Sekundärquelle, zu überprüfen).
- Laut verfügbaren Daten nicht im CISA-KEV-Katalog gelistet (direkt zu überprüfen).
- EPSS-Wert zum Zeitpunkt der Erfassung: 0.00235.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies belegt nicht, dass keiner existiert.
Unsere Empfehlung
- Das HPE-Bulletin HPESBNW05156 auf Build-Nummern prüfen und das Update auf alle AOS-S-16.11-Switches einspielen.
- Ersatz für EoM-Switches planen, die kein Fix mehr erhalten.
- Management-Schnittstellen (Web, SSH, SNMP) in ein dediziertes Management-VLAN mit eingeschränktem Zugriff legen.
- Geräte im selben Layer-2-Segment einschränken, inklusive Gast- und WLAN-Netzen, und diese vom Switch segmentieren.
- Alle AOS-S-Switches inventarisieren und auf ungewöhnliches Verhalten oder Konfigurationsänderungen überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- HPE Security Bulletin HPESBNW05156 support.hpe.com
- HPE CSAF advisory HPESBNW05156 csaf.arubanetworking.hpe.com
- Canadian Centre for Cyber Security AV26-1011 www.cyber.gc.ca
- SecurityOnline: HPE AOS-Switch vulnerabilities securityonline.info
- Vulners CVE-2026-76745 vulners.com
- Strix CVE-2026-76745 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 23:07.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
