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CVE-Tracker

Cisco Unified Communications Products: SQL-Injection in mehreren UC-Komponenten

CVE-2026-76477Hoch 8.8

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Zusammenfassung

Mehrere Cisco-Unified-Communications-Produkte, darunter Unified CM, Unified CM IM and Presence, Unified CM SME, Unity Connection, Emergency Responder und Prime Collaboration Deployment, enthalten eine SQL-Injection-Schwachstelle (CWE-89), die im Hardening-Release von Cisco vom Oktober 2026 behoben wird. CVE-2026-76477 ist eine Sammel-CVE für eine oder mehrere intern gefundene Fehler, die Cisco mit CVSS 8.8 bewertet. Ein Angreifer mit einem Konto mit niedrigen Berechtigungen im Netzwerk könnte Daten lesen, verändern oder löschen und das System stören, ohne dass eine Benutzerinteraktion nötig ist. Cisco gibt an, dass keine Workarounds existieren, und es ist keine öffentliche Ausnutzung bekannt.

Betroffen

  • Cisco Emergency Responder, Unified Communications Manager, Unified CM IM and Presence Service und Unity Connection, über die in der CVE-Angabe aufgeführten Software-Releases 14 und 15
  • Prime Collaboration Deployment und Unified CM SME sind im Advisory von Cisco als betroffen aufgeführt
  • Genaue betroffene Builds: Vergleich mit dem Abschnitt Affected Products im Advisory von Cisco erforderlich

Behoben in

  • Release 15: 15SU5 (erstes behobenes Release laut Tabelle im Advisory von Cisco)
  • Release 14: Migration auf ein behobenes Release; das genaue Ziel ist in den verfügbaren Auszügen nicht bestätigt

Umgehung

Unbekannt. Cisco gibt an, dass keine Workarounds existieren, die diese Schwachstellen beheben. Das Einspielen des Patches ist die einzige Lösung.

Ausnutzung

  • Das PSIRT von Cisco ist keine öffentliche Ankündigung oder missbräuchliche Nutzung bekannt.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
  • Zum Zeitpunkt der Recherche nicht im KEV-Katalog der CISA aufgeführt.

Unsere Empfehlung

  • Alle Cisco-UC-Knoten (Unified CM, IM and Presence, SME, Unity Connection, Emergency Responder, Prime Collaboration Deployment) mit Versionen und SU-Stufen inventarisieren.
  • Im Advisory von Cisco den genauen behobenen Build pro Produkt prüfen.
  • Upgrade auf 15SU5 für Release 15 planen und Systeme mit Release 14 auf ein behobenes Release migrieren.
  • Bis zum Patch den Zugriff auf Admin- und Weboberflächen auf vertrauenswürdige Netze beschränken und unnötige Konten mit niedrigen Berechtigungen entfernen. Dies reduziert die Exponierung, ist aber keine von Cisco dokumentierte Lösung.
  • Das gesamte Oktober-2026-Paket gemeinsam patchen, inklusive der weiteren CVEs in diesem Advisory.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 11:12.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.