Splunk Enterprise: Unsachgemäss Steuerung einer Ressource über ihre Lebensdauer
Zusammenfassung
Splunk Enterprise in den Versionen 9.4 vor 9.4.16, 10.0 vor 10.0.11, 10.2 vor 10.2.8 und 10.4 vor 10.4.4 enthält eine Schwachstelle, die als CWE-664 klassifiziert ist, also eine unsachgemässe Steuerung einer Ressource über ihre Lebensdauer. Splunk legt die konkrete Schwachstelle nicht offen; die CVE gehört zu mehreren Härtungsmassnahmen im Advisory SVD-2026-1008. Gemäss dem CVSS-3.1-Wert von 8.8 des Herstellers könnte ein Angreifer mit einem Konto mit niedrigen Rechten über das Netzwerk die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit beeinträchtigen. Eine Ausnutzung ist nicht bekannt.
Betroffen
- Splunk Enterprise 10.4.0 bis 10.4.3
- Splunk Enterprise 10.2.0 bis 10.2.7
- Splunk Enterprise 10.0.0 bis 10.0.10
- Splunk Enterprise 9.4.0 bis 9.4.15
- Splunk Cloud Platform und Universal Forwarder: im Advisory nicht aufgeführt; Status unbekannt, bei Splunk-Support nachfragen.
Behoben in
- Upgrade auf Splunk Enterprise 10.4.4, 10.2.8, 10.0.11 oder 9.4.16 oder höher.
Umgehung
Unbekannt. Für diese CVE ist keine Zwischenlösung dokumentiert; das Patchen ist die einzige dokumentierte Massnahme.
Ausnutzung
- Keine Hinweise auf Ausnutzung in freier Wildbahn.
- Nicht in der CISA-KEV-Liste aufgeführt.
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar.
- Zum Zeitpunkt der Recherche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
Unsere Empfehlung
- Alle Splunk-Enterprise-Instanzen und deren Versionen inventarisieren, einschliesslich Search Heads, Indexer und Testsysteme.
- Betroffene Instanzen auf die fixen Versionen aktualisieren, zuerst jene, die aus dem Internet oder aus Benutzernetzen erreichbar sind.
- Zugriff auf die Splunk-Web-UI (typischerweise Port 8000) und den Management-Port (8089) einschränken und Konten mit niedrigen Rechten überprüfen.
- Auch das Companion-Advisory SVD-2026-1007 patchen.
- NVD, CISA KEV und das Splunk-Advisory auf Statusänderungen prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Splunk Advisory SVD-2026-1008 advisory.splunk.com
- HKCERT Security Bulletin on Splunk products www.hkcert.org
- Canadian Centre for Cyber Security alert AV26-1018 www.cyber.gc.ca
- OpenCVE entry CVE-2026-76300 app.opencve.io
- VulDB entry 425021 vuldb.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 11:03.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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