Splunk Enterprise: Unzureichende Zugriffskontrolle in Security-Hardening-Release
Zusammenfassung
Splunk Enterprise enthält mehrere intern entdeckte Schwachstellen, die unter CVE-2026-76299 zusammengefasst und als Improper Access Control (CWE-284) eingestuft sind. Der Hersteller hat die einzelnen Schwachstellen und die konkreten Auswirkungen für Angreifer nicht veröffentlicht. Laut dem NVD-Spiegel könnte ein Angreifer mit einem Konto mit niedrigen Berechtigungen über das Netzwerk die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit beeinträchtigen; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 9.9 (kritisch). Der NVD-Eintrag war zum Zeitpunkt der Recherche noch in Analyse.
Betroffen
- Splunk Enterprise 10.4.0 bis 10.4.3
- Splunk Enterprise 10.2.0 bis 10.2.7
- Splunk Enterprise 10.0.0 bis 10.0.10
- Splunk Enterprise 9.4.0 bis 9.4.15
- Status von Splunk Cloud: Unbekannt.
- Universal Forwarder: Im Hersteller-Advisory nicht aufgeführt.
Behoben in
- Splunk Enterprise 10.4.4
- Splunk Enterprise 10.2.8
- Splunk Enterprise 10.0.11
- Splunk Enterprise 9.4.16
- Oder höhere Versionen derselben Zweige.
Umgehung
Unbekannt. Für diese CVE ist keine Workaround- oder Mitigationsmassnahme dokumentiert; der Hersteller empfiehlt ein Update.
Ausnutzung
- Das Advisory des Herstellers erwähnt keine Ausnutzung.
- Die SSVC-Daten von CISA geben die Ausnutzung als none und nicht automatisierbar an; die CVE ist laut NVD-Spiegel nicht im KEV-Katalog von CISA enthalten.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden. Unbekannt, ob ausserhalb der recherchierbaren Quellen eine Ausnutzung existiert.
Unsere Empfehlung
- Alle Splunk-Enterprise-Instanzen und deren Versionen erfassen, einschliesslich Forwarder, und die Nutzung von Splunk Cloud mit dem Splunk-Support klären.
- Jeden Zweig auf 10.4.4, 10.2.8, 10.0.11 oder 9.4.16 (oder neuer) aktualisieren, zuerst Instanzen, die aus dem Internet erreichbar sind oder von vielen Konten genutzt werden.
- Konten mit niedrigen Berechtigungen prüfen und den Zugriff auf die Management-Oberfläche einschränken.
- Logs auf ungewöhnliche privilegierte Aktionen oder unerwarteten Datenzugriff prüfen.
- Das Splunk-Advisory SVD-2026-1008 auf Aktualisierungen überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Splunk Advisory SVD-2026-1008 advisory.splunk.com
- Rescana analysis CVE-2026-76299 www.rescana.com
- OpenCVE CVE-2026-76299 app.opencve.io
- VulDB entry 425023 vuldb.com
- Safeguard.sh analysis CVE-2026-76299 safeguard.sh
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 15:00.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
