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Windows Media Foundation: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Codeausführung

CVE-2026-70258Hoch 8.8

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Zusammenfassung

Ein heap-basierter Pufferüberlauf in der Komponente Microsoft Windows Media Foundation erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der Angriff setzt voraus, dass ein Benutzer mit manipulierten Inhalten interagiert, was der CVSS-Vektor mit UI:R angibt. Der offizielle Eintrag führt betroffene Builds von Windows 10, Windows 11 sowie Windows Server 2012 bis 2016 auf, darunter Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (Builds unterhalb 10.0.14393.9612)
  • Windows Server 2016 (Builds unterhalb 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 (Builds unterhalb 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Version 21H2 und 22H2 (Builds unterhalb 10.0.19045.7807)
  • Windows 11 Version 23H2, 24H2, 25H2 sowie 26H1/26H2 (genaue Builds im MSRC-Update-Guide)
  • Windows Server 2012 und 2012 R2 (genaue Builds im MSRC-Update-Guide)

Behoben in

  • Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016: Build 10.0.14393.9612 oder neuer
  • Andere Versionen: Die korrigierten Builds sind im MSRC-Update-Guide aufgeführt. Die Build-Nummern vor der Verteilung dort prüfen.

Umgehung

Unbekannt. Es wurde kein vom Hersteller dokumentierter Workaround gefunden.

Ausnutzung

  • CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
  • Kein öffentlicher Proof-of-Concept-Code gefunden; CIRCL meldet keine technischen Details.
  • Ein Tenable-Plugin ist als Exploit verfügbar markiert, die Grundlage dafür wird jedoch nicht genannt.
  • EPSS etwa 0,84 Prozent.

Unsere Empfehlung

  • Alle Systeme mit Windows 10 Version 1607 oder Windows Server 2016 ermitteln und beim Patchen priorisieren.
  • Das Sicherheitsupdate von Microsoft vom Oktober 2026 installieren und anschliessend die Build-Nummer prüfen.
  • Prüfen, ob betroffene Systeme aus dem Internet oder nur aus dem internen Netzwerk erreichbar sind, und die Exposition einschränken.
  • Den Lifecycle-Status von Windows 10 Version 1607 bei Microsoft prüfen; nicht mehr unterstützte Systeme ersetzen oder isolieren.
  • Auffälligkeiten auf betroffenen Systemen überwachen und Benutzer für das Öffnen unbekannter Dateien und Links sensibilisieren.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Microsoft Windows Media Foundation
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 18:50.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.