Microsoft SharePoint Server: Path Traversal mit Remote Code Execution
Zusammenfassung
Microsoft SharePoint Server Subscription Edition enthält in Microsoft Office SharePoint eine Schwachstelle durch Path Traversal (CWE-22). Ein berechtigter Angreifer mit niedrigen Rechten im Netzwerk kann Code ausführen; der CVSS-Basiswert beträgt 8.8. Das Risiko ist bei aus dem Internet erreichbaren On-Premises-Farmen am höchsten, auf denen sich Benutzer, einschliesslich externer oder Gastkonten, anmelden können.
Betroffen
- SharePoint Server Subscription Edition: 16.0.0 bis unter 16.0.20326.20190
- SharePoint Server 2016 und 2019: unverifiziert. Einige Aggregatoren führen sie als betroffen auf, dies wurde aber weder von Microsoft noch von NVD bestätigt.
Behoben in
- SharePoint Server Subscription Edition: KB5002927, Build 16.0.20326.20190 oder neuer
- SharePoint Server 2016 und 2019: Kein bestätigter Fix gefunden. Die MSRC-Seite und die Hersteller-KB-Seiten prüfen.
Umgehung
Unbekannt. Der CVE-Eintrag und Microsoft nennen keine Workaround-Massnahme. Eine allgemeine Empfehlung eines Aggregators (Anfragen auf vorgesehene Anwendungsverzeichnisse beschränken und Path-Traversal-Muster abweisen) ist von Microsoft nicht verifiziert und ersetzt das Patch nicht.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total
- Nicht in CISA KEV gelistet
- Microsoft-Einstufung der Exploit-Code-Reife: Unproven
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; EPSS etwa 0.98 %
- Zum Zeitpunkt der Recherche keine bekannte Ausnutzung
Unsere Empfehlung
- SharePoint Server Subscription Edition zeitnah auf Build 16.0.20326.20190 oder neuer (KB5002927) patchen
- Bei Microsoft abklären, ob SharePoint-2016- oder -2019-Farmen betroffen und gepatcht sind, bevor dieser Punkt abgeschlossen wird
- Prüfen, welche Konten, einschliesslich externer und Gastkonten, die Farm erreichen können, und die Internetexposition einschränken
- SharePoint-Server auf ungewöhnliche Anfragen und unerwartete Prozessaktivitäten überwachen
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Remotecodeausführung – Microsoft Office SharePoint
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung weniger wahrscheinlich
- Produktfamilie
- Microsoft Office
- Updates (KB)
- KB5002927
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-69943 msrc.microsoft.com
- Microsoft Support: SharePoint KB5002927 support.microsoft.com
- Vulners: MSCVE entry for CVE-2026-69943 vulners.com
- Vulnrichment: CVE-2026-69943 (CISA SSVC) vulners.com
- Senserva: KB5002927 details senserva.com
- Stefan Gossner: SharePoint security fixes October 2026 blog.stefan-gossner.com
- OpenCVE: CVE-2026-69943 app.opencve.io
- GitHub issue: CVE-2026-69943 (KEV status) github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 19:03.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
