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Microsoft Windows iSCSI: Remote Code Execution durch Out-of-Bounds Write

CVE-2026-69705Kritisch 9.8

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Zusammenfassung

Ein Speicherfehler (Out-of-Bounds Write, CWE-787) in der Windows-iSCSI-Komponente erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im Netzwerk, Code auszuführen. Laut CVSS-Vektor sind keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion nötig (Score 9.8, kritisch). Microsoft stufte die Ausnutzung zum Veröffentlichungszeitpunkt als unbewiesen ein, und in der Recherche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016 (vor 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019 (vor 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Version 21H2 (vor 10.0.19044.7807)
  • Windows 10 Version 22H2 (vor 10.0.19045.7807)
  • Windows 11 Version 23H2 (vor 10.0.22631.7652)
  • Windows 11 Version 24H2 (vor 10.0.26100.9711)
  • Windows 11 Version 25H2 (vor 10.0.26200.9711)
  • Windows 11 Version 26H1 (vor 10.0.28000.3231)
  • Windows 11 Version 26H2 (vor 10.0.26300.9711)
  • Windows Server 2012 und 2012 R2 (vor 6.2.9200.26434 bzw. 6.3.9600.23470)
  • Server 2025 und weitere Builds: Unbekannt, auf MSRC prüfen

Behoben in

  • Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 (KB5127648 für 24H2, 25H2 und 26H2 gemeldet; Build je Version auf MSRC prüfen)
  • Builds wie oben aufgeführt; die Angaben der Aggregatoren widersprechen sich in einzelnen Einträgen, daher jede Build-Nummer vor dem Rollout gegen das MSRC Security Update Guide prüfen

Umgehung

  • Im CVE-Eintrag ist kein offizieller Workaround aufgeführt.
  • Ergänzende Empfehlung: Den iSCSI-Initiator-Dienst auf Hosts deaktivieren, die ihn nicht benötigen.
  • TCP 3260 mit Netzwerksegmentierung und Firewall-Regeln auf vertrauenswürdige Initiatoren und Storage beschränken.

Ausnutzung

  • Microsoft stufte den Exploit-Reifegrad zum Veröffentlichungszeitpunkt als unbewiesen (E:U) ein.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; zum Zeitpunkt des letzten Snapshots nicht im CISA KEV Katalog.
  • EPSS etwa 0,8 Prozent (Angaben der Aggregatoren).

Unsere Empfehlung

  • Windows-Hosts mit iSCSI-Initiator- oder Target-Rolle inventarisieren und Build-Nummern gegen MSRC prüfen.
  • Im nächsten Wartungsfenster patchen, zuerst speicherangebundene Server und Systeme, die aus unsicheren Segmenten erreichbar sind.
  • TCP 3260 aus Benutzernetzen und dem Internet blockieren; iSCSI-Dienst dort deaktivieren, wo er nicht benötigt wird.
  • Betroffene Hosts auf Abstürze und unerwarteten iSCSI-Verkehr überwachen und regelmässig auf Veröffentlichung von Exploits prüfen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Windows iSCSI
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 18:52.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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