Unisoc Modem: Stack-basierter Pufferüberlauf im OTA-Stack
Zusammenfassung
Ein stack-basierter Pufferüberlauf im Modem-OTA-Stack bestimmter Unisoc-Chipsätze ermöglicht es einem Angreifer, Remote Code Execution oder Denial of Service auszulösen. Die Ursache ist eine unzureichende Validierung von Scheduling-Informationen in SIB1-Nachrichten. Laut CVE-Eintrag sind keine zusätzlichen Ausführungsrechte nötig; die Recherchenotizen deuten jedoch darauf hin, dass für die Ausnutzung wahrscheinlich eine Funknähe zum Gerät erforderlich ist, etwa durch eine Fake-Basisstation. Dies ist vom Hersteller nicht bestätigt.
Betroffen
- Unisoc-Modem-Chipsätze T8100, T9100 und UDX710 (im CVE-Eintrag und bei Aggregatoren genannt)
- Betroffene Firmware- oder Build-Versionen: Unbekannt.
- Geräte mit diesen Basisbändern, etwa günstige Android-Smartphones, Tablets, Mobilfunk-Router oder IoT-Module, hängen vom Gerätehersteller ab.
Behoben in
Unbekannt. In den geprüften Quellen wurde keine korrigierte Version oder kein Patch bestätigt.
Umgehung
Keine vom Hersteller dokumentierte Workaround-Lösung. Allgemeiner Rat aus einem nicht primären Blog lautet, Orte mit hohem Risiko zu meiden und die Mobilfunknutzung in der Nähe verdächtiger Mobilfunk-Basisstationen zu minimieren; dies ist keine Korrektur.
Ausnutzung
- CISA KEV: nicht gelistet.
- Aktive Ausnutzung in freier Wildbahn: keine Hinweise gefunden.
- Öffentlicher PoC: Ein Aggregator meldet keinen; nicht verifiziert.
- EPSS: 0.00455 (niedrig).
- CISA SSVC: Automatisierbar ja, technische Auswirkung total, Ausnutzung keine.
Unsere Empfehlung
- Geräte, Module und Router mit Unisoc-Basisbändern (T8100, T9100, UDX710) inventarisieren.
- Bei Geräte- und Modulherstellern den Status des Unisoc-Basisband-Patches erfragen und Firmware-Updates sobald verfügbar einspielen.
- Das Unisoc-Sicherheitsbulletin regelmässig auf korrigierte Modem-Versionen prüfen.
- Mobilflotten mit Unisoc-Geräten priorisieren; andere Geschäftssysteme als geringes Risiko einstufen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Unisoc Security Bulletin www.unisoc.com
- OpenCVE CVE-2026-66086 app.opencve.io
- Vulners RAPID7 CVE-2026-66086 vulners.com
- HOL Guard CVE-2026-66086 hol.org
- Threatint CVE-2026-66086 cve.threatint.com
- Strix CVE-2026-66086 www.strix.ai
- TheHackerWire CVE-2026-66086 www.thehackerwire.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 19:14.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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