Huawei openUBMC: Fest codierter SNMPv3-USM-Schlüssel ermöglicht Gerätezugriff
Zusammenfassung
Huawei openUBMC enthält einen standardmässig gesetzten SNMPv3-USM-Schlüssel, der für Authentifizierung und Verschlüsselung denselben Wert verwendet. Der Schlüssel lässt sich aus dem quelloffenen Build auslesen und wird durch das Zurücksetzen des Administratorpassworts nicht geändert. Ein Angreifer mit Netzwerkzugang zum SNMP-Dienst eines betroffenen Geräts kann sich authentifizieren, verschlüsselten SNMPv3-Verkehr mitlesen und über den SNMP-Zugriff, der volle Geräteadministration inklusive Systemzurücksetzung und Firmware-Updates umfasst, das Gerät kontrollieren.
Betroffen
- Huawei openUBMC bis und mit 26.06 (betroffener Bereich 0 bis <= 26.06 gemäss CNA-Eintrag von runZero)
- Standardkonfiguration gemäss CNA-Eintrag nicht betroffen; Geräte mit dem ausgelieferten Schlüssel sind betroffen
Behoben in
Unbekannt.
Umgehung
- Standard-SNMPv3-USM-Schlüssel durch eindeutige Schlüssel pro Gerät ersetzen (im Advisory als temporäre Massnahme genannt)
- SNMPv3 deaktivieren, falls es nicht benötigt wird
- SNMP- und BMC-Managementzugriff auf ein dediziertes Management-VLAN mit Allow-List beschränken
Ausnutzung
- Zum Zeitpunkt der Recherche wurde keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden
- CISA SSVC: Automatisierbar ja, technische Auswirkung teilweise, Ausnutzung keine
- Öffentliche technische Details im herstellerunabhängigen Advisory erhöhen das Risiko einer Reproduktion
Unsere Empfehlung
- Huawei openUBMC bzw. Huawei-Server mit BMC/SNMPv3 im Asset-Inventar prüfen
- SNMP- und BMC-Zugriff jetzt auf vertrauenswürdige Managementnetze beschränken
- Standard-SNMPv3-Schlüssel nach Abklärung des Vorgehens mit Huawei durch eindeutige Schlüssel ersetzen
- Bei Huawei eine korrigierte Version anfragen und sie sobald verfügbar einspielen
- SNMP- und BMC-Protokolle auf unerwartete Anmeldungen oder administrative Aktionen überwachen
- Auch das verwandte CVE-2026-65199 prüfen und dieselben Einschränkungen anwenden
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- runZero advisory CVE-2026-65198 www.runzero.com
- CISA/vendor exposure record via Vulners vulners.com
- Strix.ai CVE-2026-65198 www.strix.ai
- HOL Guard CVE-2026-65198 hol.org
- CyStack Huawei vulnerability database cystack.net
- Strix.ai CVE-2026-65199 (related) www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 08:28.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
