TAKO AI Agent for Okta: Unauthentifizierte Übernahme des Administratorkontos bei der Erstinstallation
Zusammenfassung
TAKO AI Agent for Okta vor 3.0.1-beta erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, über den Endpunkt POST /api/auth/setup das erste Administratorkonto zu erstellen, bevor der rechtmässige Eigentümer die Ersteinrichtung abschliesst. Der Endpunkt verlangt weder ein Setup-Token noch eine Netzwerkbeschränkung, und die Standardkonfiguration von Docker Compose veröffentlichte Port 8001 auf allen Schnittstellen. Ein erfolgreicher Angreifer wird zum alleinigen Administrator und kann Okta-synchronisierte Benutzerdaten, API-Token, Chat-Verläufe und die Konfiguration lesen, Benutzer und Okta-Integrationsdaten ändern, Administratoren aussperren oder den Dienst deaktivieren. Eine bereits abgeschlossene Einrichtung wird abgelehnt.
Betroffen
- fctr-id TAKO AI Agent for Okta (okta-ai-agent) Versionen vor 3.0.1-beta
- Installationen, bei denen die Ersteinrichtung noch nicht abgeschlossen ist, sind ausnutzbar; die Standard-Datei docker-compose.yml hat Port 8001 auf allen Schnittstellen veröffentlicht
Behoben in
- Version 3.0.1-beta (Fix-Commit 3b5ccaf)
Umgehung
- Keine Workaround-Massnahme des Herstellers dokumentiert.
- Port 8001 nicht gegenüber nicht vertrauenswürdigen Netzwerken exponieren; an 127.0.0.1 binden oder an der Firewall blockieren.
- Die Ersteinrichtung unmittelbar nach der Bereitstellung abschliessen, bevor der Dienst erreichbar ist.
Ausnutzung
- VulDB meldet keinen bekannten Exploit.
- Zum Zeitpunkt der Recherche wurden keine Berichte über Ausnutzung in freier Wildbahn oder öffentliche Proof-of-Concepts gefunden.
- Die Schwachstelle ist einfach und ohne Authentifizierung über das Netzwerk erreichbar, daher kann sich die Lage rasch ändern.
Unsere Empfehlung
- Auf Version 3.0.1-beta oder neuer aktualisieren und die fixe Version mit der Herstellerwarnung abgleichen.
- Bis zur Aktualisierung Port 8001 für nicht vertrauenswürdige Netzwerke sperren und den Dienst nicht dem Internet aussetzen.
- Bestehende Installationen auf unerwartete Administratorkonten prüfen.
- Falls eine Instanz vor Abschluss der Ersteinrichtung erreichbar war oder eine Exposition nicht ausgeschlossen werden kann, Okta-API-Token und Integrationsdaten rotieren.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- GitHub Security Advisory GHSA-536w-42p8-3qv9 github.com
- Release v3.0.1-beta github.com
- Fix commit 3b5ccaf github.com
- VulDB entry 429442 vuldb.com
- CVE-2026-63377 advisory mirror cve.threatint.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 00:20.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
