ESPHome Device Builder: Unauthentifizierter Dashboard-Zugriff über LAN-exponierten Ingress-Dienst
Zusammenfassung
Das ESPHome Device Builder Dashboard vor 1.0.10 bindet seinen vertrauenswürdigen Ingress-Dienst des Home Assistant Add-ons ohne Authentifizierung an 0.0.0.0. Da das Add-on mit Host-Netzwerk läuft, kann jedes Gerät im lokalen Netzwerk direkt auf diesen Port zugreifen, den Supervisor umgehen und ohne Zugangsdaten auf das vollständige Dashboard zugreifen. Ein Angreifer könnte so während der Kompilierung und Validierung Python- und Shell-Befehle ausführen sowie auf Konfigurations- und Datendateien zugreifen, wodurch die Home-Assistant-Konfiguration und die verwalteten ESPHome-Geräte kompromittiert werden können.
Betroffen
- ESPHome Device Builder Dashboard Versionen vor 1.0.10
- Home Assistant ESPHome Add-on mit Device Builder, mit Host-Netzwerk betrieben
- Nicht betroffen: eigenständiges Docker-Dashboard und der passwortgeschützte öffentliche Port 6052
Behoben in
- Version 1.0.10 (Ingress-Dienst nur an Loopback und Supervisor-Gateway gebunden, mit Peer-Guard)
Umgehung
- Unbekannt. Es wurde keine Workaround-Lösung des Herstellers veröffentlicht.
- Zugriff auf den Ingress-Port des Home-Assistant-Hosts aus anderen Netzwerksegmenten (z. B. Gast- und IoT-VLANs) bis zur Aktualisierung einschränken.
Ausnutzung
- Keine Berichte über aktive Ausnutzung gefunden.
- EPSS-Wert 1.17 % (Perzentil 67).
- Ein öffentlicher, nur erkennender Check (Nuclei-Template) existiert; kein öffentlicher Proof-of-Concept-Exploit gefunden.
- Der Angriff erfordert Zugriff aus dem angrenzenden Netzwerk (CVSS AV:A), keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion.
Unsere Empfehlung
- Das ESPHome Add-on bzw. den Device Builder im nächsten Wartungsfenster auf Version 1.0.10 oder neuer aktualisieren, bei flachen Netzwerken früher.
- Prüfen, auf welchen Home-Assistant-Hosts das ESPHome Add-on mit einer Version vor 1.0.10 läuft.
- IoT- und Gastnetzwerke bis zur Aktualisierung vom Home-Assistant-Host trennen.
- Bei vermuteter Exposition Home-Assistant- und ESPHome-Gerätekonfigurationen auf unerwartete Änderungen prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- GitHub Security Advisory GHSA-vv4j-m4vr-f3g6 github.com
- Fix commit b6387db github.com
- Pull Request #1565 github.com
- Release 1.0.10 github.com
- OSV GHSA-vv4j-m4vr-f3g6 osv.dev
- Nuclei detection template PR github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 09:33.
Referenzen der NVD (4)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
