DeepTutor: Code-Injection im Shell-Tool von TutorBot
Zusammenfassung
DeepTutor 1.4.0 enthält eine Code-Injection-Schwachstelle im Shell-Tool (ExecTool.execute) der Komponente TutorBot. Gemäss CVSS-Vektor kann ein entfernter Angreifer ohne Berechtigungen, der das live erreichbare WebSocket-Interface von TutorBot erreicht, die Tool-Schicht dazu bringen, vom Angreifer gewählte Shell-Befehle in der Service-Umgebung auszuführen. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann je nach Berechtigungen des Dienstkontos zur vollständigen Kompromittierung des Hosts führen.
Betroffen
- DeepTutor 1.4.0
- Frühere Versionen: VulDB listet "bis 1.4.0", genauer Bereich nicht bestätigt
Behoben in
- DeepTutor 1.4.1: Die Release Notes zu v1.4.1 führen Issue #518 als behoben auf (Kopie bei einem Drittanbieter-Aggregator; Bestätigung durch den Hersteller nicht gefunden)
- DeepTutor 1.5.0 und neuer: Die Release Notes führen #518 als gelöst auf und ändern die Standardwerte von ExecTool
Umgehung
- Falls kein Update möglich ist, das WebSocket-Interface von TutorBot deaktivieren oder den Zugriff darauf einschränken, sofern es nicht benötigt wird.
- Das Shell- oder Exec-Tool für TutorBot-Bots deaktivieren.
- Den Dienst unter einem Konto mit minimalen Rechten und eingeschränktem Dateisystem- und Netzwerkzugriff betreiben. Dies reduziert die Auswirkungen, behebt die Schwachstelle jedoch nicht.
Ausnutzung
- In den Quellen wurde keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden; nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
- CISA SSVC (ADP) listet die Ausnutzung als "poc" und die Automatisierbarkeit als ja.
- Es existiert eine öffentliche Proof-of-Concept-Beschreibung (Gist eines Drittanbieters, in NVD referenziert), und das Issue enthält Reproduktionsschritte.
- Die Quellen widersprechen sich: OpenCVE markiert eine Exploit-Referenz, während VulDB angibt, dass kein Exploit verfügbar ist.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob DeepTutor im Einsatz ist und welche Version läuft.
- Falls Version 1.4.0 oder älter eingesetzt wird und das WebSocket aus unvertrauenswürdigen Netzen erreichbar ist, dies als dringend behandeln.
- Auf 1.4.1 oder neuer aktualisieren (vorzugsweise die aktuelle 1.5-Linie) und prüfen, ob die Tool-Sandbox aktiviert ist.
- Bis dahin das Shell-Tool deaktivieren und den Netzwerkzugriff auf den Dienst einschränken.
- Dienstprotokolle auf unerwartete Shell-Aktivitäten und unerwartete Kindprozesse des Dienstes prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- CVE-2026-51881 gist (proof-of-concept write-up) gist.github.com
- HKUDS/DeepTutor issue #518 github.com
- VulDB: CVE-2026-51881 vuldb.com
- OpenCVE: CVE-2026-51881 app.opencve.io
- VulDB: vulnerability 412839 vuldb.com
- DeepTutor v1.4.1 release notes (newreleases.io) newreleases.io
- DeepTutor v1.5.0 release notes (newreleases.io) newreleases.io
- DeepTutor v1.5.0 release (GitHub) github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 21:34.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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