AJA HELO Plus: Informationsoffenlegung durch fest codierte AES-Passphrase
Zusammenfassung
Die Firmware von AJA HELO Plus vor Version 2.1.7 enthält eine statische AES-Passphrase in verschleierter Form. Ein nicht authentifizierter Angreifer im Netzwerk kann Diagnoseexport-Pakete über den Diagnoseendpunkt abrufen, die öffentlich verfügbare Firmware reverse engineeren, die Passphrase ermitteln und die Pakete entschlüsseln. Die offengelegten Daten sind hochsensible Serverinformationen, die Aufklärung durch einen Angreifer unterstützen können.
Betroffen
- AJA HELO Plus Firmware vor 2.1.7
- Unbekannt, ob andere AJA-Produkte betroffen sind.
Behoben in
- Aktualisierung auf HELO Plus Firmware/Software v2.1.7 (die Produktseite von AJA nennt das Veröffentlichungsdatum 1.9.2026).
- Die Release Notes beschreiben eine Änderung beim Export von Diagnoseinformationen; der Bezug zu dieser CVE ist abgeleitet, nicht bestätigt.
Umgehung
- Unbekannt. In den geprüften Quellen ist keine Umgehungsmassnahme dokumentiert.
Ausnutzung
- Es ist kein öffentlicher Exploit-Code bestätigt (TheHackerWire, Aggregator).
- Keine Hinweise auf Ausnutzung in freier Wildbahn; laut einem Aggregator nicht im CISA-KEV-Katalog (nicht direkt geprüft).
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung partiell.
Unsere Empfehlung
- Alle HELO-Plus-Geräte und deren Firmware-Versionen inventarisieren.
- Alle Geräte unter 2.1.7 aktualisieren, nachdem die Sicherheitsmitteilung SA-2026-003 und die Download-Seite von AJA geprüft wurden.
- Sicherstellen, dass kein HELO-Plus-Gerät aus dem Internet erreichbar ist; falls das Patchen verzögert wird, den Zugriff auf die Weboberfläche und den Diagnoseexport auf ein Management-VLAN oder bekannte Administrationsgeräte beschränken.
- Zusätzlich den Patchstand der AJA-Sicherheitsmitteilung SA-2026-002 (Firmware mindestens v2.1.6) prüfen, die separate Schwachstellen in derselben Gerätefamilie behandelt.
- Den CISA-KEV-Katalog und Herstellermitteilungen erneut prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- AJA HELO Plus Release Notes v2.1.7 d26ddnfpy9hzf8.cloudfront.net
- AJA Security Advisory SA-2026-003 www.aja.com
- AJA Download page HELO Plus (item 10457) www.aja.com
- VulnCheck advisory: AJA HELO Plus hard-coded AES passphrase www.vulncheck.com
- AJA Security Advisory SA-2026-002 www.aja.com
- AJA HELO Plus product page www.aja.com
- Strix CVE-2026-47097 www.strix.ai
- TheHackerWire CVE-2026-47097 www.thehackerwire.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 06:37.
Referenzen der NVD (4)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
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