Dynamic User Directory WordPress-Plugin: PHP Object Injection
Zusammenfassung
Das WordPress-Plugin Dynamic User Directory bis und mit Version 2.4 ist von einer PHP Object Injection Schwachstelle (CWE-502) betroffen, die laut CVE-Titel durch einen Benutzer mit Subscriber-Rolle ausgelöst werden kann. Der CVSS-Vektor geht davon aus, dass keine Berechtigungen nötig sind; dieser Widerspruch ist noch nicht geklärt. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann es einem Angreifer erlauben, die Datenverarbeitung auf dem Server zu manipulieren, wobei Patchstack und der CVSS-Score das Risiko als kritisch (CVSS 9.8) einstufen. Eine Ausnutzung in freier Wildbahn ist nicht bestätigt, und CISA SSVC führt die Ausnutzung als keine.
Betroffen
- WordPress-Plugin Dynamic User Directory, alle Versionen bis und mit 2.4
- Erforderliche Berechtigungsstufe: unklar (Titel nennt Subscriber, CVSS-Vektor nennt PR:N)
Behoben in
Unbekannt. Weder der Hersteller noch Patchstack haben eine korrigierte Version bestätigt.
Umgehung
- Dem Hersteller ist keine Workaround-Massnahme bekannt.
- Plugin deaktivieren und entfernen, falls die Verzeichnisfunktion nicht geschäftskritisch ist.
- Öffentliche Benutzerregistrierung einschränken und Subscriber-Konten prüfen.
- Eine Web Application Firewall vor die Website schalten und prüfen, ob für dieses CVE eine Regel existiert.
Ausnutzung
- Ausnutzung in freier Wildbahn: kein Nachweis gefunden.
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung total.
- Nicht in der CISA-KEV-Liste; EPSS etwa 0.005.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies schliesst einen solchen nicht aus.
- Dasselbe Plugin hat eine separate SQL Injection, CVE-2026-42720, die Versionen bis und mit 2.4 betrifft.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob WordPress-Websites Dynamic User Directory in Version 2.4 oder älter einsetzen.
- Plugin deaktivieren und entfernen, bis eine korrigierte Version im Changelog auf wordpress.org oder auf der Patchstack-Seite bestätigt ist.
- Subscriber-Konten prüfen und, wenn möglich, offene Registrierung deaktivieren.
- Auf unerwartete Dateiänderungen, neue Administratorkonten und ungewöhnliche ausgehende Verbindungen achten.
- Das Plugin als Ganzes behandeln, da auch CVE-2026-42720 es betrifft.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Patchstack advisory patchstack.com
- OpenCVE CVE-2026-42719 app.opencve.io
- Vulners CVE-2026-42719 vulners.com
- Vulners Patchstack advisory vulners.com
- HOL Guard CVE-2026-42719 hol.org
- WordPress.org plugin page en-ca.wordpress.org
- Vulners CVE-2026-42720 vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 19:41.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
