auto-changelog: Codeausführung über nicht vertrauenswürdige Konfiguration im Repository
Zusammenfassung
auto-changelog vor Version 2.6.1 liest Konfiguration aus dem gerade verarbeiteten Repository (die Datei .auto-changelog oder den Schlüssel auto-changelog in package.json) und vertraut darin enthaltenen sicherheitsrelevanten Optionen. Ein präpariertes Repository kann das Tool dazu bringen, eine vom Angreifer gewählte JavaScript-Datei per require() zu laden. Wird es über nicht vertrauenswürdige Inhalte ausgeführt, läuft Code mit den Rechten des aufrufenden Benutzers oder CI-Jobs, einschliesslich Zugriff auf Workflow-Secrets. Weitere Optionen erlauben die Injektion von Git-Argumenten, das Schreiben in beliebige Pfade und ausgehende Anfragen. Ein Angriff setzt voraus, dass jemand das Tool über vom Angreifer kontrollierte Inhalte ausführt, zum Beispiel in CI-Workflows für nicht vertrauenswürdige Pull Requests oder lokal bei einem fremden Repository.
Betroffen
- auto-changelog-Versionen vor 2.6.1 (CVE-Eintrag); das GitHub-Advisory nennt <= 2.6.0
Behoben in
- Auf 2.6.1 oder neuer aktualisieren, wie im CVE-Eintrag und im Changelog des Projekts angegeben.
- Hinweis: Das GitHub-Advisory GHSA-xpvr-2hvx-m8q4 nennt 2.7.0 als gepatchte Version. Advisory vor dem Rollout prüfen und die neueste verfügbare Version verwenden.
Umgehung
- auto-changelog nicht über Repositories ausführen, die nicht unter eigener Kontrolle stehen, auch nicht in CI-Workflows, die Pull-Request-Köpfe aus Forks auschecken.
- --unsafe-config nicht für nicht vertrauenswürdige Repositories verwenden.
- Optionen zum Laden von Code (handlebarsSetup, plugins, Template-URLs) als Kommandozeilenparameter statt in der Konfiguration im Repository übergeben.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Exploitation-Status 'poc' (Proof of Concept), nicht automatisierbar.
- Keine bestätigte Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
- Ein öffentlicher Proof of Concept wird berichtet, ist jedoch nicht unabhängig verifiziert.
Unsere Empfehlung
- Alle Projekte finden, die auto-changelog verwenden (package.json, Lockfiles, CI-Workflows und Entwicklerwerkzeuge).
- Auf 2.6.1 oder neuer aktualisieren und anhand des GitHub-Advisory prüfen, ob 2.7.0 erforderlich ist.
- CI-Jobs überprüfen, die auto-changelog auf Pull Requests aus Forks oder von externen Mitwirkenden ausführen, und solchen Jobs keinen Zugriff auf Secrets geben.
- Das Tool nur auf vertrauenswürdigen Repositories ausführen und --unsafe-config nicht für andere Repositories verwenden.
- Nach dem Update mit Abbrüchen rechnen, wenn die Konfiguration im Repository eingeschränkte Optionen setzt; diese Konfigurationen gezielt anpassen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- GitHub Security Advisory GHSA-xpvr-2hvx-m8q4 github.com
- Fix commit 1d02a48 (treat in-repo config as untrusted) github.com
- OSV entry CVE-2026-12171 osv.dev
- auto-changelog CHANGELOG github.com
- auto-changelog README (Security section) github.com
- NixOS nixpkgs tracker issue 570887 github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 12:51.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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