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WAVLINK WN553X1-B: OS-Command-Injection im OpenVPN-CLI-Handler

CVE-2026-120231Hoch 8.6

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Zusammenfassung

Der OpenVPN-CLI-Handler (Funktion sub_416568 in /bin/ioos) der Router-Firmware V260403_2.0.0 des WAVLINK WN553X1-B übergibt den vom Benutzer gelieferten Parameter file_id ungeprüft an einen Shell-Befehl. Ein Angreifer, der Anfragen an die Web-Verwaltungsoberfläche des Geräts senden kann, kann Betriebssystembefehle einschleusen. Diese laufen mit Root-Rechten und können zur vollständigen Kompromittierung des Routers führen. Laut der öffentlichen Beschreibung ist eine gültige Sitzung erforderlich, und das werkseitige Standard-Passwort des Administrators ist auf vielen Geräten noch aktiv. Ein öffentlicher Proof of Concept ist verfügbar.

Betroffen

  • WAVLINK WN553X1-B, Firmware V260403_2.0.0
  • Andere Firmware-Versionen: Unbekannt.

Behoben in

Unbekannt. Zum Zeitpunkt der Erstellung wurde kein Herstellerfix oder Firmware-Update gefunden.

Umgehung

  • Keine Workaround-Massnahme des Herstellers bekannt.
  • Die OpenVPN-Client-Funktion deaktivieren, falls sie nicht benötigt wird.
  • Die Verwaltungsoberfläche nicht am WAN betreiben und keine Port-Weiterleitungen darauf einrichten.
  • Das Standard-Passwort des Administrators ändern und den Administratorzugriff auf ein Management-VLAN oder bestimmte IP-Adressen beschränken.

Ausnutzung

  • Ein öffentlicher Proof-of-Concept-Exploit ist in einem Drittanbieter-Repository auf GitHub verfügbar. Er wurde nicht geprüft.
  • VulDB stuft den Exploit-Status als Proof-of-Concept ein.
  • Es wurden keine Hinweise auf Ausnutzung in Angriffen gefunden. Der Status im CISA-KEV-Katalog ist nicht verifiziert.

Unsere Empfehlung

  • Prüfen, ob der Router aus dem Internet erreichbar ist und ob die OpenVPN-Client-Funktion genutzt wird.
  • Die OpenVPN-Client-Funktion deaktivieren, falls sie nicht benötigt wird.
  • Standard- und schwache Administrator-Passwörter ändern und den Verwaltungszugriff einschränken.
  • Auf unerwartete ausgehende Verbindungen und Konfigurationsänderungen am Gerät achten.
  • Für Geräte, für die kein Herstellerfix erscheint, einen Ersatz planen.
  • Den Schweregrad bis zum Abschluss der NVD-Analyse als hoch bis kritisch behandeln. Die gefundenen CVSS-Werte weichen voneinander ab (8.6, 9.4 und 9.9).

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 16:20.

Referenzen der NVD (5)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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