vLLM: Denial of Service über manipulierte multimodale Eingaben im Generate-Endpunkt
Zusammenfassung
Betroffen sind vLLM-Versionen ab 0.20.0 bis vor 0.30.0. Der disaggregierte multimodale Endpunkt /inference/v1/generate validiert vom Client gelieferte multimodale Metadaten nicht ausreichend. Ein entfernter Angreifer kann ein gültiges multimodales Element mit wiederholten oder überlappenden Platzhalterbereichen oder nicht zueinander passenden kwargs_data- und mm_hashes-Listen erneut senden. Dadurch stürzt die Engine ab (nachgewiesen mit Qwen2.5-VL), und der Dienst ist bis zu einem Neustart nicht verfügbar. Eine Beeinträchtigung der Vertraulichkeit oder Integrität ist nicht dokumentiert.
Betroffen
- vLLM 0.20.0 bis vor 0.30.0
- Multimodale Unterstützung des disaggregierten Endpunkts /inference/v1/generate
Behoben in
- vLLM 0.30.0 (Herstellerhinweis GHSA-34qw-q2h2-jp3m, Fix PR #51898)
Umgehung
Unbekannt.
- Vom Hersteller ist keine Workaround-Massnahme dokumentiert.
- Allgemeine Massnahme: Die Inference-API nicht öffentlich exponieren und den Zugriff auf bekannte Clients beschränken.
Ausnutzung
- Keine Ausnutzung gemeldet.
- CISA-SSVC-Bewertung: keine Ausnutzung, nicht automatisierbar, partielle technische Auswirkung.
- Laut einer Sekundärquelle nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
- In unseren Recherchen wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden. Dies belegt jedoch nicht, dass keiner existiert.
Unsere Empfehlung
- Alle vLLM-Installationen (pip, Container, Red-Hat-AI-Images) erfassen und die Versionen festhalten.
- Auf vLLM 0.30.0 oder neuer aktualisieren; zuvor in einer Testumgebung prüfen. Version 0.31.0 oder neuer deckt zudem das separate Problem CVE-2026-114051 ab.
- Den Netzwerkzugriff auf die Inference-API auf vertrauenswürdige Clients beschränken.
- Protokolle auf Abstürze oder Neustarts der Engine als Hinweis auf Missbrauch überwachen.
- Falls Red Hat AI Inference Server 3 eingesetzt wird, bei Red Hat den Status des Fixes erfragen, da dieser als verschoben markiert ist.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- GitHub Security Advisory GHSA-34qw-q2h2-jp3m github.com
- VulnCheck advisory www.vulncheck.com
- OSV PYSEC-2026-4353 osv.dev
- OpenCVE CVE-2026-116178 app.opencve.io
- Vulners Red Hat CVE record RH:CVE-2026-116178 vulners.com
- OffSeq Radar CVE-2026-116178 radar.offseq.com
- OSV CVE-2026-114051 (related issue, fixed in 0.31.0) osv.dev
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 15:03.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
