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AWS Multi Model Server: Path Traversal führt zu Codeausführung

CVE-2026-115812Kritisch 9.3

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Zusammenfassung

Amazon Web Services Multi Model Server (MMS) 1.1.11 und älter enthält eine relative Path-Traversal-Schwachstelle bei der Extraktion von Modellarchiven. Ein entfernter Angreifer kann ein manipuliertes Modellarchiv bereitstellen, das Dateien ausserhalb des vorgesehenen Verzeichnisses schreibt und potenziell beliebigen Code mit den Berechtigungen des MMS-Prozesses ausführt. Die Management-Schnittstelle benötigt keine Authentifizierung, und Installationen, die diese Schnittstelle im Netzwerk erreichbar machen, sind stärker gefährdet. MMS ist End of Life, und es ist keine korrigierte Version verfügbar.

Betroffen

  • Amazon Web Services Multi Model Server (multi-model-server) Versionen 1.1.11 und älter (alle veröffentlichten Versionen)
  • Pakete auf PyPI, GitHub und Docker Hub (gemäss Herstellerbulletin)

Behoben in

  • Unbekannt. Auf keinem Distributionskanal ist eine korrigierte Version verfügbar oder geplant.

Umgehung

  • Management-Schnittstelle an die Loopback-Adresse binden, sofern die Installation dies zulässt.
  • Keine extern gelieferten URLs an den Modell-Download-Pfad übergeben.
  • Zugriff auf den Serving-Port auf vertrauenswürdige Aufrufer beschränken.
  • Bei SageMaker-ähnlichen Konfigurationen kann das Management nicht auf Loopback verschoben werden, ohne das Laden von Modellen zu deaktivieren; Migration priorisieren.
  • Forks: Archiveinträge zurückweisen, die ausserhalb des Extraktionsverzeichnisses aufgelöst werden, und nur eine explizite Liste von Download-URLs zulassen.

Ausnutzung

  • Zum Zeitpunkt der Erstellung ist keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt.
  • Zum Zeitpunkt der Erstellung ist kein öffentlicher Proof-of-Concept-Exploit indexiert.
  • Gemäss Sekundärquellen nicht im CISA KEV aufgeführt (nicht verifiziert).
  • Das Fehlen öffentlicher Exploits beweist keine fehlende Ausnutzung.

Unsere Empfehlung

  • Alle Hosts, Container-Images und virtuellen Umgebungen auf multi-model-server prüfen, einschliesslich Docker- und PyPI-Installationen.
  • Falls eine Instanz existiert, Internetexposition entfernen und Netzwerkzugriff auf bekannte Aufrufer beschränken.
  • Management-Schnittstelle von nicht vertrauenswürdigen Netzwerken fernhalten.
  • Migration auf ein unterstütztes Model-Serving-Produkt planen.
  • Archivverarbeitung und Logs einer exponierten Instanz prüfen und sie bis zur Verifizierung als möglichen Kompromiss behandeln.
  • NVD-Eintrag und AWS-Bulletin 2026-148-AWS auf Aktualisierungen prüfen.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 00:46.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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