Trigger.dev Supervisor: Fehlende Authentifizierung in Workload-API
Zusammenfassung
Die Supervisor-Workload-API von Trigger.dev bis Version 4.7.6 akzeptiert Anfragen zur Steuerung von Runs, ohne den Aufrufer zu authentifizieren oder zu prüfen, ob der Run zur eigenen Deployment-Umgebung gehört. Ein Angreifer mit Netzwerkzugriff auf die API und einem gültigen Run-/Snapshot-Paar kann fremde Runs starten, abschliessen oder unterbrechen sowie deren aufgelöste Umgebungsvariablen und Run-JWTs abrufen. Es ist keine Benutzerinteraktion nötig, die Ausnutzung gilt jedoch als komplex.
Betroffen
- Trigger.dev (npm-Paket trigger.dev und Docker-Image ghcr.io/triggerdotdev/trigger.dev) bis 4.7.6 (CVE-Eintrag und VulnCheck)
- Supervisor-Workload-API, Standardport 8020, gemäss Trigger.dev-Dokumentation standardmässig aktiviert und auf 0.0.0.0 lauschend
- Das GitHub-Advisory nennt betroffene Versionen <= 4.6.0, was zum CVE-Bereich im Widerspruch steht; das Herstelleradvisory sollte geprüft werden
Behoben in
- Unbekannt. Es wurde keine verifizierte korrigierte Version identifiziert.
- Das GitHub-Advisory nennt korrigierte Versionen >= 4.6.0, was im Widerspruch zum betroffenen Bereich steht; dies muss im Herstelleradvisory überprüft werden.
- Ein Upgrade auf 4.7.6 ist nicht bestätigt als Behebung.
Umgehung
- Kein Workaround vom Hersteller veröffentlicht.
- Den Port der Supervisor-Workload-API (Standard 8020) nicht dem Internet, Benutzernetzwerken oder anderen Mandanten zugänglich machen; auf die Komponenten beschränken, die ihn benötigen.
- Runner-Container von Netzwerken fernhalten, die auch die Webapp und Infrastrukturdienste erreichen.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
- Nicht als aktiv ausgenutzt (KEV) gelistet.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies ist nicht als Ausschluss zu verstehen.
- Keine Berichte über Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob selbst gehostete Trigger.dev-Instanzen eingesetzt werden und ob der Port der Supervisor-Workload-API aus nicht vertrauenswürdigen Netzwerken erreichbar ist.
- Zugriff auf Port 8020 mit Firewall-Regeln oder Netzwerksegmentierung einschränken.
- Das GitHub-Advisory GHSA-jc26-22qp-cgqj auf korrigierte Versionen prüfen und die Behebung einspielen, sobald sie bestätigt ist.
- Bei vermuteter Exponierung Geheimnisse rotieren, auf die Run-Umgebungen zugreifen konnten, etwa Umgebungsvariablen und Zugangsdaten.
- Logs auf unerwartete Anfragen an die workload-actions-Endpunkte überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- GitHub Security Advisory GHSA-jc26-22qp-cgqj github.com
- VulnCheck Advisory: Trigger.dev through 4.7.6 Missing Authentication in Supervisor Workload API www.vulncheck.com
- OpenCVE: CVE-2026-114085 app.opencve.io
- Strix: CVE-2026-114085 www.strix.ai
- Trigger.dev Changelog v4.7.6 trigger.dev
- Trigger.dev Docs: Supervisor environment variables trigger.dev
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 11:17.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
