Trigger.dev Realtime API: SQL-Injection legt bandenübergreifende Task-Run-Daten offen
Zusammenfassung
Trigger.dev vor 4.5.6 enthält eine SQL-Injection im Realtime-API-Endpunkt /realtime/v1/runs. Der nicht maskierte Parameter tags wird in die where-Klausel von ElectricSQL eingefügt, wodurch die Mandantentrennung umgangen wird. Ein authentifizierter Benutzer mit einem beliebigen Projekt-API-Schlüssel mit dem Scope read:runs kann Task-Run-Datensätze inklusive Payloads und Metadaten anderer Organisationen auf derselben selbst gehosteten Instanz lesen. Die Quellen beschreiben nur selbst gehostete Installationen.
Betroffen
- Trigger.dev selbst gehostete Webapp vor 4.5.6 (VulnCheck und OSV: 0 bis unter 4.5.6)
- Das GitHub-Advisory nennt Versionen bis 4.5.5 als betroffen
- Mend/Vulners nennt einen Bereich ab 4.4.2 (nicht bestätigt)
- Voraussetzung: ElectricSQL läuft (Standard im offiziellen Docker-Self-Host-Stack) und mehrere Organisationen teilen sich eine Instanz
Behoben in
- Version 4.5.6 (laut Vendor-Advisory und VulnCheck)
- Auf die neueste Version aktualisieren, da neuere Versionen von anderen Problemen betroffen sind
Umgehung
- Unbekannt. Es wurde keine vom Hersteller veröffentlichte Zwischenmassnahme gefunden.
- Bis zum Patch: Anzahl der API-Schlüssel mit dem Scope read:runs einschränken und den Netzwerkzugriff auf die selbst gehostete Webapp beschränken
Ausnutzung
- CISA SSVC: Ausnutzung als Proof of Concept, nicht automatisierbar
- Nicht im CISA-KEV-Katalog
- Keine Berichte über Ausnutzung in freier Wildbahn
- Ein öffentliches GitHub-Issue (#3739) beschreibt dieselbe Schwachstelle
- Der Angriff ist nur lesend; der Electric-Parser blockiert Funktionen, Unterabfragen und gestapelte Abfragen
Unsere Empfehlung
- Alle selbst gehosteten Trigger.dev-Instanzen und deren Versionen inventarisieren
- Auf die neueste Version aktualisieren, mindestens auf 4.5.6
- API-Schlüssel mit dem Scope read:runs prüfen und nicht benötigte Schlüssel widerrufen
- Die Instanz nur dann dem Internet aussetzen, wenn dies nötig ist
- Prüfen, ob die Standard-Secrets des Docker-Compose-Setups geändert wurden
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- GitHub Security Advisory GHSA-p6j2-2fjh-vc8v github.com
- VulnCheck advisory: Trigger.dev before 4.5.6 SQL injection www.vulncheck.com
- OSV: CVE-2026-114084 osv.dev
- Mend/Vulners: CVE-2026-114084 vulners.com
- OpenCVE: CVE-2026-114084 app.opencve.io
- Trigger.dev GitHub issue #3739 github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 13:26.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
