DeskIn: Lokale Rechteerweiterung zu root über XPC-Dienst ohne Authentifizierung
Zusammenfassung
Der DeskIn-macOS-Client in den Versionen bis einschliesslich 3.3.4.3 enthält einen Root-Daemon (DeskIn_Service), dessen XPC-Dienst com.deskin.service.installer verbindende Clients nicht prüft. Ein lokaler Benutzer ohne Administratorrechte kann die Installationsmethode aufrufen und ein vom Angreifer bereitgestelltes Installationspaket als root ausführen, was die volle Kontrolle über den Mac ermöglicht. Der Angreifer benötigt ein lokales, unprivilegiertes Konto oder eine bereits auf dem System laufende App; ein Angriffsweg aus dem Netzwerk ist nicht angegeben.
Betroffen
- Zuler Technology DeskIn (macOS-Client), Versionen 0 bis 3.3.4.3
- Komponente: DeskIn_Service (Root-Daemon) und XPC-Dienst com.deskin.service.installer
Behoben in
Unbekannt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde kein Herstellerpatch bestätigt. VulDB empfiehlt Version 3.3.4.4 oder neuer; der Hersteller hat dies nicht bestätigt.
Umgehung
- DeskIn_Service deaktivieren, sofern es nicht zwingend benötigt wird.
- DeskIn-macOS-Client deinstallieren, bis ein Herstellerfix verfügbar ist.
- macOS Gatekeeper und System Integrity Protection aktiviert lassen (generische Härtung, behebt die Schwachstelle nicht).
Ausnutzung
- Öffentlicher Proof of Concept verfügbar (Repository des Forschers auf GitHub).
- Keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn; laut Strix nicht im CISA-KEV-Katalog gelistet.
- EPSS 0.00189 (niedrig). CISA SSVC: Exploitation PoC, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob DeskIn auf macOS-Geräten installiert ist.
- DeskIn deinstallieren oder DeskIn_Service deaktivieren, wo es nicht benötigt wird.
- Wo die Software bleiben muss, die Nutzung auf vertrauenswürdige Benutzer beschränken und Herstellerkanäle auf eine bestätigte korrigierte Version überwachen.
- 3.3.4.4 nicht als Fix betrachten, bis Zuler dies bestätigt.
Öffentliche Exploits
Links zu fremden Seiten, von uns nicht geprüft – Exploit-Code kann Schadsoftware enthalten. Nur in isolierten Testumgebungen verwenden.
- Proof of Concept auf GitHub (1 Repositories)
Cr0wld3r/CVE-2026-11318
Quellen der Recherche
- DeskIn vendor website deskin.io
- VulnCheck advisory www.vulncheck.com
- GitHub PoC repository (Cr0wld3r) github.com
- VulDB CVE-2026-11318 vuldb.com
- VulDB entry 415662 vuldb.com
- Strix CVE-2026-11318 www.strix.ai
- Vulners RAPID7:CVE-2026-11318 vulners.com
- Sploitus PoC listing sploitus.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 11:06.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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