Google Chrome: Use-after-free in SignIn ermöglicht Codeausführung in Sandbox
Zusammenfassung
Eine Use-after-free-Schwachstelle in der Komponente SignIn von Google Chrome erlaubt einem entfernten Angreifer, beliebigen Code innerhalb der Browser-Sandbox auszuführen. Der Angreifer muss den Benutzer dazu bringen, eine präparierte HTML-Seite zu besuchen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die SSVC-Bewertung von CISA stuft die technische Auswirkung als total ein, die Ausnutzung jedoch als keine und die Schwachstelle als nicht automatisierbar, und Chromium stuft den Schweregrad als niedrig ein.
Betroffen
- Google Chrome vor 156.0.8078.47
- Früheste betroffene Version: Unbekannt.
- Microsoft Edge (auf Chromium basierend) verwendet denselben Chromium-Code und wird als betroffen gemeldet; die genauen Edge-Versionen wurden nicht gegen den Herstellereintrag geprüft.
- Andere Chromium-basierte Browser: wahrscheinlich betroffen, nicht verifiziert.
Behoben in
- Google Chrome 156.0.8078.47 (Linux). Laut Sekundärquellen lauten die Builds für Windows und Mac 156.0.8078.47 oder 156.0.8078.48.
- Behobene Paketversionen bei Debian und Ubuntu: Unbekannt.
Umgehung
- Kein Workaround verfügbar. Das Herstellerupdate installieren.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, technische Auswirkung total.
- In den Quellen wurden kein öffentlicher Proof-of-Concept und keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden; die Suche war nicht erschöpfend.
- Nicht im KEV-Katalog von CISA bestätigt.
Unsere Empfehlung
- Google Chrome und Microsoft Edge auf allen Endgeräten auf die behobenen Builds aktualisieren.
- Sicherstellen, dass das Update angewendet ist, und Browser neu starten, damit der neue Build aktiv ist.
- Auf verwalteten Geräten die Build-Nummer prüfen und nicht nur, ob ein Update verteilt wurde.
- Linux-Systeme auf das behobene Chromium-Paket beziehungsweise die Chromium-Snap-Revision der Distribution prüfen.
- Bis alle Systeme gepatcht sind, auf ungewöhnliche Browser-Abstürze oder sandbox-bezogene Warnmeldungen achten.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Chrome Releases: Stable Channel Update for Desktop chromereleases.googleblog.com
- Chromium issue tracker issues.chromium.org
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-113114 msrc.microsoft.com
- Ubuntu CVE tracker: CVE-2026-113114 ubuntu.com
- HKCERT security bulletin: Microsoft Edge multiple vulnerabilities www.hkcert.org
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 13:55.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
