Google Chrome: Use-after-free in der Extensions-Komponente erlaubt Code-Ausführung in Sandbox
Zusammenfassung
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in der Extensions-Komponente von Google Chrome erlaubt einem Angreifer aus der Ferne, Code innerhalb der Browser-Sandbox auszuführen. Dazu muss das Opfer eine präparierte HTML-Seite laden; Berechtigungen sind keine nötig. Die Quelle beschreibt keine Sandbox-Flucht, eine vollständige Kompromittierung des Systems ist daher nicht bestätigt. Google stuft das Problem als Medium ein, während NVD es mit 8.8 (Hoch) bewertet.
Betroffen
- Google Chrome Versionen vor 156.0.8078.47 (gemäss CVE-Beschreibung)
- Der CVE-Eintrag enthält einen widersprüchlichen Bereich; VulDB listet betroffene Versionen bis 155.0.8059.84
- Chromium-basierte Produkte wie Microsoft Edge sind betroffen, bis sie die Chromium-Korrektur übernommen haben
Behoben in
- Google Chrome 156.0.8078.47 (Linux) bzw. 156.0.8078.48 (Windows und Mac, gemäss Wikipedia)
- Die aktuelle Stable-Version von Chrome einsetzen, da spätere Versionen neuer als die Korrektur sind
- Ubuntu: Die Version des Chromium-Snaps prüfen, nicht die deb-Paketversion von chromium-browser
Umgehung
Unbekannt. Keine vom Hersteller veröffentlichte Umgehungsmassnahme gefunden.
- Übergangsmassnahmen (Empfehlungen, nicht vom Hersteller): automatische Updates aktiviert lassen und den Browser nach Updates neu starten
- Nicht benötigte Erweiterungen entfernen und die verbleibenden aktuell halten
- Auf verwalteten Geräten die Installation von Erweiterungen per Richtlinie einschränken
Ausnutzung
- Keine Hinweise auf Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden
- Laut einem Tracker nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden
- EPSS-Wert: unbekannt
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total
Unsere Empfehlung
- Google Chrome auf allen Endgeräten, einschliesslich Remote- und Home-Office-Geräten, auf die aktuelle Stable-Version aktualisieren und die installierte Version prüfen
- Den Browser nach dem Update neu starten, damit die neue Version aktiv ist
- Den gesamten Browser-Release einspielen, da das Update weitere Schwachstellen behebt
- Für die Risikobewertung den NVD-Wert 8.8 verwenden, da Google das Problem tiefer einstuft
- Installation von Erweiterungen einschränken und nicht benötigte Erweiterungen entfernen
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Chrome Releases: Stable Channel Update for Desktop chromereleases.googleblog.com
- Chromium issue tracker 517486906 issues.chromium.org
- VulDB CVE entry 424167 vuldb.com
- Vulners CVE record vulners.com
- Ubuntu security tracker CVE-2026-113042 ubuntu.com
- BrowserHow Chrome 156 stable update browserhow.com
- Google Chrome on Wikipedia en.wikipedia.org
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 14:41.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
