Google Chrome: Speicherverfälschung im Browser erlaubt Codeausführung in Sandbox
Zusammenfassung
Eine Speicherverfälschung in der Browser-Komponente von Google Chrome vor 156.0.8078.47 erlaubt einem entfernten Angreifer, beliebigen Code innerhalb der Browser-Sandbox auszuführen. Für den Angriff muss ein Benutzer eine präparierte HTML-Seite aufrufen. NVD bewertet die Lücke mit 8.8 (High), Google stuft sie als Low ein. Laut Beschreibung ist kein Sandbox-Ausbruch belegt.
Betroffen
- Google Chrome Desktop-Versionen vor 156.0.8078.47 (gemäss CVE-Beschreibung)
- Drittquellen melden Android-Versionen vor 156.0.8078.47 als betroffen (nicht gegen die Herstellermitteilung geprüft)
- VulDB nennt einen abweichenden Bereich (bis 155.0.8059.84), der im Widerspruch zur Herstellerangabe steht
Behoben in
- Linux: 156.0.8078.47 oder neuer
- Windows und macOS: 156.0.8078.47/.48 oder neuer (gemäss Drittquellen; Herstellermitteilung nicht direkt gelesen)
- Android: 156.0.8078.47 oder neuer (gemäss Drittquellen)
Umgehung
- Kein vom Hersteller dokumentierter Workaround. Das Installieren des Updates ist die Behebung.
- Browser nach dem Update neu starten, da der alte Prozess weiterlaufen kann.
Ausnutzung
- Keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
- Gemäss einem Drittanbieter-Tracker nicht im CISA-KEV-Katalog; bitte im KEV-Katalog direkt prüfen.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
Unsere Empfehlung
- Alle Chrome- und Chromium-basierten Browser (zum Beispiel Edge) und deren Versionen inventarisieren.
- Sicherstellen, dass Desktop-Versionen mindestens 156.0.8078.47 (Linux) bzw. 156.0.8078.47/.48 (Windows/macOS) sind, und mobile Versionen mindestens 156.0.8078.47.
- Auf verwalteten Endgeräten einen Browser-Neustart erzwingen.
- Für KMU-Arbeitsplätze hohe Priorität ansetzen, da kein Login nötig ist; Herstellermitteilung und CISA KEV auf Änderungen prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- CVE record (mirror) vulners.com
- Chrome Releases: Stable Channel Update for Desktop (vendor advisory) chromereleases.googleblog.com
- Chromium issue tracker issues.chromium.org
- Ubuntu security tracker ubuntu.com
- VulDB vuldb.com
- Release coverage (CybersecurityNews) cybersecuritynews.com
- Release summary (TechGeeks) www.techgeeks.org
- Strix CVE entry www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 15:13.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
