Xinference: Path Traversal über model_name bei benutzerdefinierter Modellregistrierung
Zusammenfassung
Xinference bis Version 4.0.1 enthält unter Windows eine Path-Traversal-Schwachstelle in der Registrierung benutzerdefinierter Modelle. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann über Backslash-Sequenzen in model_name .json-Dateien ausserhalb des vorgesehenen Modellverzeichnisses erstellen, überschreiben oder löschen. Das Überschreiben von Konfigurations- oder Datendateien, die vom Xinference-Prozess beschreibbar sind, kann den Dienst und dessen Daten beeinträchtigen.
Betroffen
- Xinference bis einschliesslich 4.0.1 (CVE-Eintrag: betroffen 0 bis <= 4.0.1), Windows-Systeme
- Versionslinie und Build in Ihrer Installation bestätigen, da andere Quellen 2.x-Versionen aufführen
Behoben in
Unbekannt. Es wurde keine vom Hersteller bestätigte korrigierte Version gefunden. Die Versionshinweise zu v4.1.0 nennen angeblich das Ablehnen von Backslash, '.' und '..' in benutzerdefinierten Modellnamen, dies wurde jedoch nicht gegen den Commit der CVE verifiziert.
Umgehung
- Die Xinference-API nicht dem Internet oder nicht vertrauenswürdigen Netzen aussetzen; Port mit einer Host-Firewall einschränken
- Den Dienst unter einem Konto betreiben, das nur in die benötigten Modellverzeichnisse schreiben kann
- Das benutzerdefinierte Modellverzeichnis auf unerwartete .json-Dateien prüfen
- Protokolle auf Aufrufe des Endpunkts POST /v1/model_registrations/{model_type} prüfen
Ausnutzung
- Keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung teilweise.
Unsere Empfehlung
- Windows-Systeme mit Xinference identifizieren und prüfen, ob die API aus nicht vertrauenswürdigen Netzen erreichbar ist
- Die Korrektur des Herstellers nach Bestätigung einspielen; bis dahin die oben genannten Massnahmen umsetzen
- Modellverzeichnis und Protokolle auf unerwartete Registrierungen oder Dateien prüfen
- Änderungen an Konfigurations- und Datendateien des Dienstes überwachen
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- CVE record source: cache_manager.py at v4.0.1 github.com
- CVE record source: utils.py at v4.0.1 github.com
- Fix commit beddc97ac211f8414597fe8479493be0603f7c84 github.com
- Xinference issue 5702 github.com
- VulnCheck advisory www.vulncheck.com
- Xinference v4.1.0 release github.com
- VulDB entry vuldb.com
- OffSeq radar entry radar.offseq.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 13:35.
Referenzen der NVD (5)
- https://github.com/xorbitsai/inference/blob/v4.0.1/xinference/model/cache_manager.py#L117-L134
- https://github.com/xorbitsai/inference/blob/v4.0.1/xinference/model/utils.py#L1175-L1182
- https://github.com/xorbitsai/inference/commit/beddc97ac211f8414597fe8479493be0603f7c84
- https://github.com/xorbitsai/inference/issues/5702
- https://www.vulncheck.com/advisories/xinference-through-4.0.1-path-traversal-via-model-name-in-custom-model-r…
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
