OpenNMS Meridian und Horizon: Autorisierungsumgehung in der REST-API
Zusammenfassung
Mehrere Versionen von OpenNMS Meridian und Horizon enthalten eine Autorisierungsumgehung in der REST-API. REST-Anfragen mit einem nicht kanonischen HTTP-Methoden-Token, etwa einem kleingeschriebenen Methodennamen, passen auf keine Autorisierungsregel und werden ohne Authentifizierung verarbeitet. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann das überwachte Inventar lesen, Ressourcen erstellen, ändern oder löschen sowie Ereignisse einschleusen, um Alarme zu fabrizieren oder zu unterdrücken. Der Endpunkt /rest/alarms gibt zudem preis, ob ein bestimmter Alarm existiert.
Betroffen
- OpenNMS Group Meridian 2024.1.0 bis vor 2024.3.14
- OpenNMS Group Meridian 2025.0.0 bis vor 2025.0.11
- OpenNMS Group Meridian 2026.0.0 bis vor 2026.0.1
- OpenNMS Group Horizon 36.0.0 bis vor 36.0.5
- Ältere Zweige: Unbekannt.
Behoben in
- Meridian 2024.3.14
- Meridian 2025.0.11
- Meridian 2026.0.1
- Horizon 36.0.5 oder neuer
Umgehung
- Keine Workaround-Massnahme des Herstellers bekannt.
- Zugriff auf die OpenNMS-Web- und REST-Ports auf Management-Netze oder ein VPN beschränken, bis der Patch installiert ist.
- Externen Zugriff auf /rest/-Pfade an der Perimeter-Firewall blockieren, bis der Patch installiert ist.
Ausnutzung
- Keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn.
- CISA SSVC: Exploitation none, automatable yes, technical impact total.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- NVD-Analyse ausstehend.
Unsere Empfehlung
- Alle OpenNMS-Meridian- und Horizon-Instanzen mit ihren Versionen inventarisieren.
- Auf Meridian 2024.3.14, 2025.0.11 oder 2026.0.1 bzw. Horizon 36.0.5 oder neuer aktualisieren, je nach Zweig.
- Sicherstellen, dass keine Instanz aus dem Internet erreichbar ist, und den REST-Zugriff bis zum Patch auf vertrauenswürdige Hosts beschränken.
- REST- und Alarm-Logs auf nicht authentifizierte Anfragen sowie auf unerwartetes Einschleusen oder Löschen von Alarmen und Ereignissen prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- OpenNMS pull request #8934 (fix) github.com
- OSV record CVE-2026-111235 vulners.com
- OffSeq radar CVE-2026-111235 radar.offseq.com
- Strix CVE-2026-111235 www.strix.ai
- OpenCVE CVE-2026-111235 app.opencve.io
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 06:30.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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