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LightLLM: Denial of Service durch unsichere Deserialisierung im /generate-Endpunkt

CVE-2026-111160Hoch 8.7

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Zusammenfassung

LightLLM bis einschliesslich Version 1.2.0 enthält eine Denial-of-Service-Schwachstelle aufgrund unsicherer Deserialisierung (CWE-502). Ein nicht authentifizierter Angreifer kann mit einer einzigen Anfrage an /generate ein manipuliertes internes Feld pd_kv_trans_params senden, wodurch der Inferenz-Worker-Thread abstürzt. Der Prozess und der /health-Endpunkt laufen weiter, aber alle späteren Anfragen hängen, bis der Dienst neu gestartet wird.

Betroffen

  • LightLLM 0 bis 1.2.0 (alle Versionen bis und mit 1.2.0)

Behoben in

Unbekannt. Zum Zeitpunkt der geprüften Quellen ist keine korrigierte Version veröffentlicht.

Umgehung

  • Den Zugriff auf /generate auf vertrauenswürdige Clients beschränken, zum Beispiel hinter einem authentifizierenden Reverse Proxy oder im internen Netzwerk.
  • Prüfen, ob das Feld pd_kv_trans_params von nicht vertrauenswürdigen Quellen gesendet werden kann, und es nach Möglichkeit am Proxy filtern, nachdem geprüft wurde, dass der PD-Modus weiterhin funktioniert.
  • Die Verfügbarkeit der Inferenz mit einer Test-Generierungsanfrage überwachen, nicht nur /health.

Ausnutzung

  • Ausnutzungsstatus: In den geprüften Quellen ist keine Ausnutzung bekannt; nicht als aktiv ausgenutzt gelistet.
  • CISA SSVC: Ausnutzung Status poc, automatisierbar ja, technische Auswirkung partiell.
  • VulDB gibt an, dass kein Exploit verfügbar ist. Das GitHub-Issue enthält jedoch eine detaillierte Ursachenbeschreibung und Reproduktionsschritte.

Unsere Empfehlung

  • Alle LightLLM-Instanzen und deren Versionen erfassen und davon ausgehen, dass Versionen bis 1.2.0 betroffen sind.
  • Prüfen, ob /generate, der PD-Modus oder andere Verwaltungsendpunkte von ausserhalb des vertrauenswürdigen Netzwerks erreichbar sind, und den Zugriff umgehend einschränken.
  • Das GitHub-Issue und die NVD auf eine korrigierte Version überwachen und sofort aktualisieren, sobald eine verfügbar ist.
  • Eine Überwachung einrichten, die eine Test-Generierungsanfrage sendet, damit eine hängende Inferenzschleife erkannt wird.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 02:26.

Referenzen der NVD (6)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.