WatchGuard Fireware OS: NULL-Pointer-Dereferenzierung in Management-Schnittstelle
Zusammenfassung
Eine NULL-Pointer-Dereferenzierung in der Management-Schnittstelle von WatchGuard Fireware OS erlaubt einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer mit Netzwerkzugang zu dieser Schnittstelle, den Management-Dienst mit einer speziell präparierten Login-Anfrage zum Absturz zu bringen. Wiederholte Ausnutzung beendet alle aktiven Administratorsitzungen und laufenden Management-Vorgänge und kann die Verwaltung des Geräts verhindern. Die Traffic-Verarbeitung ist nicht betroffen, daher beschränkt sich die Auswirkung auf die Verfügbarkeit der Administration.
Betroffen
- WatchGuard Fireware OS Default-Zweig: 2025.1 bis vor 2026.4 sowie 12.0 bis vor 12.12.4
- WatchGuard Fireware OS auf T15/T35-Modellen: 12.0 bis vor 12.5.22
Behoben in
- Fireware OS 2026.4
- Fireware OS 12.12.4
- Fireware OS 12.5.22 (T15/T35)
- Unbekannt, ob Geräte der Version 2025.x auf 2026.4 wechseln müssen; das Advisory nennt für diese Linie keine separate Korrektur.
Umgehung
Unbekannt. Das Herstelleradvisory nennt keinen CVE-spezifischen Workaround. Allgemeiner Hinweis aus einer Drittquelle: Zugriff auf die Management-Web-Oberfläche bis zur Korrektur auf vertrauenswürdige Netze beschränken.
Ausnutzung
- WatchGuard ist keine Ausnutzung dieser Schwachstelle in freier Wildbahn bekannt.
- OffSeq führt sie als nicht als ausgenutzt bekannt.
- Kein öffentlicher Proof-of-Concept gefunden; der Status sollte erneut geprüft werden.
- Nicht im CISA-KEV-Katalog gelistet.
Unsere Empfehlung
- Alle Firebox-Geräte mit ihrem Fireware-Zweig und ihrer Version erfassen.
- Sicherstellen, dass die Management-Schnittstelle nicht aus dem Internet erreichbar ist und auf ein Management-VLAN oder VPN beschränkt ist.
- Das Update auf die korrigierte Version des eigenen Zweigs einplanen; den Upgrade-Pfad für Geräte mit 2025.x vorher mit WatchGuard klären.
- Die übrigen Schwachstellen im gleichen WatchGuard-Advisory-Paket bei der Korrektur mitprüfen.
- Auf Ausfälle des Management-Dienstes und unerwartete Beendigungen von Administratorsitzungen achten.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- WatchGuard PSIRT advisory CVE-2026-111107 psirt.watchguard.com
- Belgian CCB advisory on WatchGuard Fireware OS vulnerabilities ccb.belgium.be
- OffSeq threat radar CVE-2026-111107 radar.offseq.com
- Strix CVE-2026-111107 www.strix.ai
- threatint CVE-2026-111107 cve.threatint.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 23:55.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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