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CVE-Tracker

Komodo Periphery: Authentifizierungsumgehung durch unsichere Standardkonfiguration

CVE-2026-110631Kritisch 9.3

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Zusammenfassung

Komodo bis Version 2.3.3 enthält eine Authentifizierungsumgehung im Periphery-Agenten, der auf verwalteten Hosts läuft. In der Standardkonfiguration sind die Listen der vertrauenswürdigen Core-Public-Keys und Passkeys leer, und der Agent lässt daher Verbindungen fehlschlagen-offen zu, sodass jeder nicht authentifizierte Angreifer, der Port 8120 erreichen kann, sich als vertrauenswürdiger Core verbinden kann. Der Angreifer kann danach Periphery-API-Anfragen senden, einschliesslich Terminalsitzungen und Container-Operationen, die typischerweise Befehle auf dem verwalteten Host als root ausführen.

Betroffen

  • Komodo-Periphery-Agent bis Version 2.3.3
  • Aktualisierte v1-Installationen ohne konfigurierte vertrauenswürdige Schlüssel oder Passkeys sind möglicherweise ebenfalls betroffen (vom Hersteller nicht bestätigt)
  • Betroffen nur bei der Standardkonfiguration (leere core_public_keys und passkeys)

Behoben in

Unbekannt. Zum Zeitpunkt der Erstellung wurde weder ein Herstellerhinweis noch eine korrigierte Version bestätigt.

Umgehung

  • Den Zugriff auf den TCP-Port 8120 mit Host-Firewall oder Netzwerk-ACLs auf die IP-Adresse des Core-Servers beschränken
  • Port 8120 niemals dem Internet aussetzen
  • core_public_keys explizit auf den öffentlichen Schlüssel des Core setzen und auf jedem Agenten prüfen, dass der Wert nicht leer ist
  • Sofern unterstützt, den ausgehenden Verbindungsmodus von Periphery verwenden, der keinen eingehenden Listening-Port benötigt

Ausnutzung

  • Keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn; zum Zeitpunkt der Erstellung nicht im CISA-KEV-Katalog gelistet
  • Öffentlicher Proof of Concept: nicht bestätigt
  • CISA SSVC: Ausnutzungsstatus poc, automatisierbar ja, technische Auswirkung total
  • Keine Benutzerinteraktion und keine Authentifizierung erforderlich

Unsere Empfehlung

  • Umgehend prüfen, ob Periphery-Agenten auf Port 8120 lauschen und ob sie aus nicht vertrauenswürdigen Netzen erreichbar sind
  • Den Zugriff auf Port 8120 auf den Core-Server beschränken und auf jedem Agenten core_public_keys explizit setzen
  • Verwaltete Hosts auf unerwartete Periphery-Verbindungen, Terminalsitzungen oder Schlüsseleinträge prüfen
  • Herstellerangaben und diesen Tracker auf eine bestätigte Korrektur überwachen und sofort aktualisieren, sobald eine verfügbar ist
  • Zusätzlich auf Version 2.3.0 oder neuer aktualisieren, um die verwandte CVE-2026-110005 zu beheben

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 02:08.

Referenzen der NVD (8)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.