Google Chrome: Use-after-free in Canvas
Zusammenfassung
Eine Use-after-free-Schwachstelle in der Canvas-Komponente von Google Chrome Desktop erlaubt einem entfernten Angreifer, möglicherweise beliebigen Code innerhalb der Sandbox des Browsers auszuführen. Voraussetzung ist, dass das Opfer eine präparierte HTML-Seite aufruft, zum Beispiel über eine manipulierte oder kompromittierte Website, eine Werbeanzeige mit Schadcode oder einen Phishing-Link. Chromium stuft die Schwachstelle als hoch ein, CVSS 3.1 bewertet sie mit 8.8.
Betroffen
- Google Chrome Desktop-Versionen vor 155.0.8059.79
- Unbekannt: genaue betroffene Builds für Chrome auf Android
Behoben in
- Google Chrome 155.0.8059.79 (Linux)
- Google Chrome 155.0.8059.79 oder 155.0.8059.80 (Windows, Mac)
- Linux-Distributionen: Korrigierte chromium-Pakete wurden von Debian (DSA-6562-1, DLA-4838-1) und Fedora veröffentlicht; Ubuntu markiert sein Paket chromium-browser als nicht betroffen, da es nur den Chromium-Snap installiert, der separat aktualisiert wird
Umgehung
Unbekannt. Es wurde keine vom Hersteller empfohlene Massnahme gefunden. Nach Installation des korrigierten Builds ist keine Massnahme erforderlich.
Ausnutzung
- In den geprüften Quellen wurde kein Nachweis einer Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden; die Versionsmitteilung des Herstellers erwähnt keine solche Ausnutzung.
- Laut zwei Trackern nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
- EPSS: 0.21%.
- In ersten Recherchen wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies wurde nicht im Detail überprüft.
Unsere Empfehlung
- Google Chrome auf allen Endgeräten auf 155.0.8059.79 oder neuer aktualisieren (Windows und Mac: .79 oder .80), insbesondere bei Mitarbeitenden, die viel im Web surfen.
- Installierte Versionen mit Ihren Verwaltungswerkzeugen prüfen und kontrollieren, ob verwaltete Geräte das Update erhalten.
- Mitarbeitende anweisen, Chrome nach Updates neu zu starten, da ein ausstehendes Update erst nach einem Neustart wirksam wird.
- Weitere Chromium-basierte Browser wie Edge, Opera und Brave in den Update-Umfang einbeziehen und die Sicherheitshinweise der jeweiligen Hersteller prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Chrome Releases: Stable Channel Update for Desktop chromereleases.googleblog.com
- Chromium issue tracker entry issues.chromium.org
- OSV: DEBIAN-CVE-2026-110154 osv.dev
- Ubuntu security notice CVE-2026-110154 ubuntu.com
- Vulners VulnRichment: CVE-2026-110154 vulners.com
- Malwarebytes: Chrome update fixes 37 security flaws www.malwarebytes.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 17:02.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
