Ivanti Neurons Patch for Intune: Abfluss sensibler Authentifizierungsdaten
Zusammenfassung
Ivanti Neurons Patch for Intune, ein Cloud-Dienst zur Verwaltung von Updates für Drittanbieter-Anwendungen über Microsoft Intune, stellt einen gefährlichen Endpunkt bereit. Ein entfernter Angreifer mit einem gültigen Konto beim Dienst kann laut dem von Sekundärquellen zitierten Herstellerhinweis sensible Authentifizierungsdaten abfliessen lassen. Sekundärquellen geben an, dass es sich bei den abgeflossenen Daten um die Zugangsdaten handelt, mit denen eine Verbindung zu Microsoft Intune hergestellt wird. Die CNA stuft die CVE mit CVSS 9.9 (Critical) ein, doch handelt es sich um einen Informationsabfluss und nicht um Codeausführung.
Betroffen
- Ivanti Neurons Patch for Intune Versionen vor dem 16. September 2026 (gemäss Sekundärquellen, die Advisory AV26-1035 zitieren; nicht gegen das Advisory verifiziert)
- CNA-Eintrag führt das Produkt standardmässig als betroffen, mit Fix-Datum 16. September 2026
- Strix führt für dieses Produkt alle Versionen auf
- Konkrete Build-Nummern: Unbekannt.
Behoben in
- Fix von Ivanti am 16. September 2026 in allen Cloud-Umgebungen ausgerollt
- Kunden müssen kein Update installieren
Umgehung
- Für den Cloud-Dienst ist kein Patch durch Kunden erforderlich
- Das für die Intune-Publikation verwendete Microsoft Entra ID Client Secret rotieren, wie von Ivanti empfohlen (gemäss Sekundärquellen)
Ausnutzung
- Ivanti war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Advisories keine Kompromittierung von Kunden über diese Schwachstelle bekannt
- Kein öffentlich bestätigter Proof-of-Concept-Exploit
- Laut Strix nicht im KEV-Katalog der CISA gelistet
- EPSS 0.87% laut einem Drittanbieter-Tracker
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob Ihre Organisation Neurons Patch for Intune einsetzt
- Falls ja, das für die Intune-Publikation verwendete Entra ID Client Secret rotieren
- Die zugehörige Entra ID App-Registrierung und deren Anmeldeprotokolle auf ungewöhnliche Aktivitäten prüfen
- Versionsumfang und Behebungsschritte direkt im Advisory von Ivanti verifizieren
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Ivanti Security Advisory (Neurons Patch for Intune, October 2026) hub.ivanti.com
- Malware.news: Ivanti Security Advisory AV26-1035 malware.news
- SecurityOnline: Ivanti critical vulnerabilities Intune Xtraction securityonline.info
- Darkwebinformer: Ivanti patches actively exploited Connect Secure zero-day and credential leak flaws darkwebinformer.com
- SANS ISC Podcast 10136 isc.sans.edu
- Strix: CVE-2026-109412 www.strix.ai
- ThreatInt: CVE-2026-109412 cve.threatint.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 15:25.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
