User Rights Access Manager WordPress-Plugin: Unauthentifizierte Rechteerweiterung
Zusammenfassung
Das WordPress-Plugin User Rights Access Manager bis Version 1.1.3 beschränkt den Zugriff auf einen seiner AJAX-Handler für die Kontoregistrierung nicht. Neu registrierte Konten erhalten eine Rolle, die als Kopie der Administratorrolle erstellt wurde. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann dadurch ein Konto mit Administratorrechten registrieren und die WordPress-Website übernehmen.
Betroffen
- WordPress-Plugin User Rights Access Manager, alle Versionen bis einschliesslich 1.1.3
- Hersteller nicht bestätigt; der CVE-Eintrag führt den Hersteller als Unknown
Behoben in
- Unbekannt. Keine Herstellermitteilung oder Patch gefunden.
- Eine Drittquelle nennt Versionen vor 1.1.4 als betroffen, dies ist aber nicht verifiziert.
Umgehung
- Plugin deaktivieren und entfernen, falls es nicht benötigt wird.
- Offene Benutzerregistrierung in WordPress deaktivieren, falls sie nicht benötigt wird.
- Beim Hosting-Anbieter oder WAF-Anbieter nachfragen, ob Virtual Patching verfügbar ist. Keine Bestätigung gefunden.
Ausnutzung
- CVSS 9.8 (kritisch), keine Authentifizierung, über das Netzwerk erreichbar, geringe Komplexität, keine Benutzerinteraktion.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable yes, Technical Impact total.
- Nicht in der CISA KEV aufgeführt. Keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
- Öffentlicher Proof of Concept: Unbekannt.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob das Plugin auf einer WordPress-Website installiert ist, insbesondere auf aus dem Internet erreichbaren Websites.
- Falls installiert, Plugin sofort deaktivieren und entfernen oder die oben genannten Workarounds anwenden.
- Benutzerkonten auf unbekannte Administratorkonten und aus der Administratorrolle kopierte Rollen prüfen, auch Konten, die seit der Installation erstellt wurden.
- Administratorpasswörter rotieren und Logs prüfen.
- Auf öffentlichen Proof-of-Concept-Code achten und den aktuellen Status und die Bewertungen bei der NVD prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- WPScan advisory wpscan.com
- OpenCVE CVE-2026-109145 app.opencve.io
- GitHub CVE issue 2064 github.com
- Patchstack database entry (earlier 1.1.2 issue) patchstack.com
- Wordfence threat intel for User Rights Access Manager www.wordfence.com
- Positive Technologies PT-2026-114789 vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 17:52.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
