Nginx UI: Beliebiges Schreiben von Dateien über Symlink beim Backup-Restore
Zusammenfassung
Nginx UI, eine Weboberfläche zur Verwaltung von Nginx, enthält eine Schwachstelle beim Folgen von Symlinks in der Backup-Restore-Funktion. Ein authentifizierter Benutzer mit Rechten zum Erstellen und Wiederherstellen von Backups kann ein manipuliertes Backup-Archiv erstellen, das vom Angreifer kontrollierte Dateien in den aktiven Nginx-Konfigurationspfad schreibt, auch wenn die Restore-Optionen für Nginx und Nginx UI deaktiviert sind. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann zu dauerhaften Konfigurationsmanipulationen oder zu einem Denial of Service führen, sobald die veränderten Dateien verwendet werden.
Betroffen
- Nginx UI (0xJacky) Versionen 2.0.0 bis und mit 2.4.x, jedoch vor 2.5.0
- Die Quellen unterscheiden sich bei der exakten oberen Grenze (teilweise 2.4.9 oder 2.4.x genannt); alle Versionen vor 2.5.0 gelten als betroffen
Behoben in
- Version 2.5.0 (Fix-Commit a467ed652591aa1, im Advisory referenziert)
- Empfohlen wird die neueste stabile 2.5.x-Version; Version 2.5.1 gibt an, alle Änderungen von 2.5.0 zu enthalten
Umgehung
Unbekannt.
Ausnutzung
- Erfordert ein gültiges Konto mit Rechten zum Erstellen und Wiederherstellen von Backups
- CISA SSVC: Ausnutzungsstatus poc, nicht automatisierbar
- Zum Zeitpunkt der Recherche wurde weder ein öffentlicher Exploit noch eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden
Unsere Empfehlung
- Nginx UI auf die neueste stabile 2.5.x-Version aktualisieren
- Rechte zum Erstellen und Wiederherstellen von Backups auf die minimale Anzahl von Administratoren beschränken
- Backups aus nicht vertrauenswürdigen Quellen nicht wiederherstellen
- Die Administrationsoberfläche nicht öffentlich erreichbar machen und den Zugriff einschränken
- Bei Instanzen mit Version 2.3.6 oder älter die Hinweise der Version 2.5.0 zur Rotation von Zugangsdaten beachten
- Die verwandte Schwachstelle CVE-2026-107806 zusammen mit dieser CVE prüfen
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- GitHub Security Advisory GHSA-p8v3-89rh-jxc7 github.com
- Nginx UI release v2.5.0 github.com
- Fix commit a467ed652591aa1 github.com
- OSV record CVE-2026-107810 osv.dev
- Go advisory range (GitLab Advisory Database) advisories.gitlab.com
- VulDB entry 415950 vuldb.com
- Nginx UI release v2.5.1 github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 20:25.
Referenzen der NVD (4)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
