ppt2png: Befehlsinjektion (OS Command Injection) über Eingabe- und Ausgabepfade
Zusammenfassung
Die npm-Bibliothek ppt2png bis Version 0.0.6 baut Shell-Befehle durch Verkettung von Dateipfad-Argumenten in Aufrufen von child_process.exec() zusammen. Ein Angreifer, der Eingabe- oder Ausgabepfade liefern kann, kann Shell-Metazeichen wie ';' anhängen und beliebige Betriebssystembefehle mit den Rechten des Node.js-Prozesses ausführen. Das Risiko betrifft vor allem Anwendungen, die unvertrauenswürdige Dateien an die Bibliothek übergeben, etwa Upload- oder Dokumentkonvertierungsfunktionen. Das Projekt wird nicht mehr gepflegt und es ist kein Fix verfügbar.
Betroffen
- tzwm ppt2png, Versionen 0 bis 0.0.6 (einschliesslich der neuesten veröffentlichten Version 0.0.6)
Behoben in
Unbekannt. Es wurde weder eine korrigierte Version noch eine Herstellerwarnung gefunden, und das Projekt hat seit rund 12 Jahren keine Veröffentlichungen mehr.
Umgehung
- ppt2png wenn möglich entfernen oder ersetzen.
- Keine unvertrauenswürdigen Dateien oder Pfade an ppt2png übergeben.
- Falls die Bibliothek weiterhin genutzt werden muss, die Konvertierung in einem isolierten Container oder einer Sandbox ohne Netzwerkzugriff und mit minimalen Dateiberechtigungen ausführen.
- Entwickler: exec() durch execFile() oder spawn() mit Argumentarrays ersetzen und Pfadargumente validieren, wie im öffentlichen Bericht vorgeschlagen.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable yes, Technical Impact total.
- Laut den geprüften Quellen ist keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt.
- Öffentlicher Proof of Concept: nicht bestätigt. Ein referenziertes GitHub-Gist wurde nicht geprüft.
- Der EPSS-Wert ist niedrig (laut einem Aggregator etwa 0.0147).
Unsere Empfehlung
- Anwendungscode und Lockfiles (package.json, package-lock.json) nach ppt2png durchsuchen.
- Prüfen, ob eine über das Internet erreichbare Funktion Benutzerdateien an die Bibliothek übergibt.
- Entfernung oder Ersatz planen, da kein Fix existiert.
- Bis dahin Konvertierungen nur in einer isolierten Umgebung ohne privilegierte Rechte ausführen.
- NVD, VulnCheck und das GitHub-Repository auf einen Fix oder Proof of Concept überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- VulnCheck advisory www.vulncheck.com
- Public report (GitHub Gist) gist.github.com
- ppt2png repository github.com
- ppt2png.js at referenced commit github.com
- ppt2png npm package www.npmjs.com
- Strix CVE summary www.strix.ai
- OffSeq radar entry radar.offseq.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 02:57.
Referenzen der NVD (4)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
