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CVE-Tracker

Apache Fesod: SSRF-Schutz in UrlImageConverter per DNS Rebinding umgehbar

CVE-2026-107460Kritisch 9.1

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Zusammenfassung

Der SSRF-Schutz der Komponente UrlImageConverter in Apache Fesod (Incubating) fesod-sheet 2.0.2-incubating lässt sich per DNS Rebinding umgehen. Der Converter prüft die aufgelösten IP-Adressen eines Hostnamens, öffnet danach aber eine separate Verbindung, die den Hostnamen erneut auflösen kann. Ein Angreifer, der die DNS-Antworten für den Hostnamen einer Bild-URL kontrolliert, kann nach der Prüfung eingeschränkte interne Adressen erreichen, sofern die Anwendung vom Angreifer kontrollierte Bild-URLs beim Schreiben von Tabellen akzeptiert.

Betroffen

  • fesod-sheet 2.0.2-incubating (Maven: org.apache.fesod:fesod-sheet)
  • Standardkonfiguration: laut CVE-Eintrag nicht betroffen
  • Versionen vor 2.0.2-incubating: im Umfang dieser CVE unbekannt (siehe CVE-2026-49328)

Behoben in

  • Apache Fesod (Incubating) 2.1.0-incubating
  • Das Abrufen von Bildern über Remote-URLs ist standardmässig deaktiviert und erfordert bei Aktivierung eine explizite Allowlist mit exakten Hostnamen

Umgehung

  • Das Abrufen von Remote-URL-Bildern in der Anwendung deaktivieren, falls es nicht benötigt wird
  • Falls es benötigt wird, nur Hostnamen erlauben, deren DNS- und HTTP-Dienste vollständig vertrauenswürdig sind; dies verringert das Risiko, beseitigt es aber nicht
  • Ausgehendes HTTP und HTTPS des Anwendungsservers einschränken, sodass dieser keine internen Netze oder Cloud-Metadaten-Adressen erreichen kann

Ausnutzung

  • Zum Zeitpunkt der Erstellung ist keine aktive Ausnutzung bekannt
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden
  • CISA-SSVC-Bewertung: Exploitation none, Automatable yes, Technical Impact total
  • Der CVSS-Wert 9.1 ist noch nicht verifiziert; die NVD-Analyse war ausstehend

Unsere Empfehlung

  • fesod-sheet auf 2.1.0-incubating aktualisieren
  • Alle Anwendungen mit fesod-sheet ermitteln und prüfen, ob das Abrufen von Remote-URL-Bildern aktiviert ist
  • Bis zur Aktualisierung die oben genannten Workarounds anwenden
  • Ausgehende Verbindungen der Anwendung auf Zugriffe auf interne Adressen überwachen
  • Nach Abschluss der NVD-Analyse den Eintrag prüfen, um den Schweregrad zu bestätigen

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 06:48.

Referenzen der NVD (4)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

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