Cato Networks SDP Client for Windows: Lokale Rechteausweitung über IPC-Pipe
Zusammenfassung
Der Cato Networks SDP Client for Windows vor 6.12.6 erlaubt einem lokalen Benutzer mit gültigem Zugang zum Gerät, beliebige Dateien mit SYSTEM-Rechten zu löschen. Die Schwachstelle liegt in der unzureichenden Validierung einer vom Client gelieferten SID über eine lokale IPC-Named-Pipe. Der Angriff erfordert lokalen Zugriff mit niedrigen Berechtigungen und ohne Benutzerinteraktion, ist jedoch nicht aus der Ferne ausnutzbar. Eine öffentliche technische Beschreibung existiert, CISA meldet jedoch keine bekannte aktive Ausnutzung.
Betroffen
- Cato Networks SDP Client for Windows, Versionen vor 6.12.6
- Windows-Client-Versionen tiefer als 6.12.6 gemäss Herstellerhinweis
Behoben in
- Version 6.12.6 und neuer (Herstellerhinweis)
Umgehung
- Keine vom Hersteller dokumentiert. Das Aktualisieren auf 6.12.6 oder neuer ist die einzige Behebung laut Hersteller.
- Übergangsmassnahmen (keine Herstellerempfehlung): lokale Anmeldungen auf gemeinsam genutzten oder Kiosk-ähnlichen Geräten einschränken und Endpoint-Schutz aktiv halten.
Ausnutzung
- Nur lokaler Angriff; erfordert ein lokales Konto oder bereits vorhandene Codeausführung als Standardbenutzer.
- Öffentlicher Proof of Concept: Eine technische Beschreibung von Quarkslab (1. Oktober 2026) beschreibt die Rechteausweitung. Es gibt widersprüchliche Angaben.
- Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt; keine bestätigte aktive Ausnutzung.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
Unsere Empfehlung
- Alle Windows-Endgeräte mit Cato Client inventarisieren und die Versionen im Cato Management Application (Access Overview) prüfen.
- Alle Clients auf Version 6.12.6 oder neuer aktualisieren, gemeinsam genutzte Geräte und Geräte von Benutzern mit erhöhtem Risiko priorisieren.
- Bei Cato klären, ob ältere oder nicht mehr unterstützte Client-Versionen ungepatcht bleiben.
- Auf einen KEV-Eintrag und auf Anzeichen lokaler Rechteausweitung auf Endgeräten achten.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Cato advisory: CVE-2026-10726 & CVE-2026-10739 impacts Windows Client versions lower than 6.12.6 knowledge.catonetworks.com
- Quarkslab technical write-up blog.quarkslab.com
- Strix AI: CVE-2026-10739 www.strix.ai
- TheHackerWire: CVE-2026-10739 www.thehackerwire.com
- CVE-2026-10726 companion issue (cvefeed.io) cvefeed.io
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 11:44.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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