MongoDB Go Driver: Denial of Service durch Integer-Überlauf bei BSON-Verarbeitung
Zusammenfassung
Der MongoDB Go Driver enthält einen Integer-Überlauf bei der Verarbeitung von BSON-Wertlängen. Ein Angreifer, der betroffenen Anwendungen manipulierte BSON-Bytes übergeben kann, kann einen Runtime-Panic auslösen, der den Anwendungsprozess beendet. Eine Authentifizierung ist nicht erforderlich, betroffen sind jedoch nur Anwendungen, die nicht vertrauenswürdige BSON-Daten validieren oder lesen. Die Schwachstelle wirkt sich nur auf die Verfügbarkeit aus; eine Beeinträchtigung der Vertraulichkeit oder Integrität ist nicht dokumentiert.
Betroffen
- MongoDB Go Driver v1.0.0 bis (ausschliesslich) v1.2.0
- MongoDB Go Driver v2.0.0 bis (ausschliesslich) v2.9.0
Behoben in
- MongoDB Go Driver v2.9.0 (Korrektur des Herstellers für Go Driver v2)
- Go Driver v1: Unbekannt. Die korrigierte v1-Version vor dem Einsatz bei MongoDB bestätigen lassen.
Umgehung
- Unbekannt. Keine vom Hersteller dokumentierte Massnahme gefunden.
- Falls kein Update möglich ist, nicht vertrauenswürdige BSON-Daten nicht ohne Recover-Wrapper an Validierungs- oder Leseroutinen übergeben und Grösse sowie Quelle der akzeptierten BSON-Daten am Endpunkt einschränken.
Ausnutzung
- Zum Zeitpunkt der Recherche wurde kein öffentlicher Proof-of-Concept und keine bestätigte Ausnutzung gefunden.
- CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, partielle technische Auswirkung.
- Aufnahme in den CISA-KEV-Katalog nicht verifiziert.
Unsere Empfehlung
- Go-Dienste ermitteln, die den MongoDB Go Driver verwenden, beispielsweise mit govulncheck oder einem Dependency-Scan.
- Go Driver v2 auf v2.9.0 aktualisieren und ermitteln, welche v1-Version im Einsatz ist; die korrigierte v1-Version bei MongoDB bestätigen lassen.
- Aus dem Internet erreichbare Dienste priorisieren, die BSON aus nicht vertrauenswürdigen Quellen verarbeiten; rein interne Nutzung hat tiefere Priorität.
- Prüfen, ob eingesetzte Container- oder Virtualisierungsprodukte den Treiber enthalten, und deren Herstellerpatches einspielen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- MongoDB JIRA GODRIVER-4102 jira.mongodb.org
- MongoDB Go Driver releases github.com
- Ubuntu security notice CVE-2026-107324 ubuntu.com
- Tenable CVE-2026-107324 www.tenable.com
- Strix CVE-2026-107324 www.strix.ai
- VulDB 415552 vuldb.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 16:48.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
