Hydra: Blocklist-Umgehung durch veränderlichen instantiate-Richtlinienzustand
Zusammenfassung
Hydra ist ein Python-Framework zur Konfiguration komplexer Anwendungen. In den Versionen 1.3.4 bis 1.3.7 sowie 1.4.0.dev4 bis 1.4.0.dev10 wird die Blockliste für instantiate()-Ziele in veränderlichem, prozessweitem Zustand gespeichert. Ein Angreifer, der mehrere benachbarte Zieleinträge in einer Konfiguration liefern kann, kann ein gesperrtes Ziel aus der Richtlinie entfernen und anschliessend aufrufen, was zur Codeausführung mit den Rechten der Anwendung führen kann. Voraussetzung ist, dass nicht vertrauenswürdige Konfigurationen an instantiate() gelangen und ein Benutzer mit dem Prozess interagiert (CVSS UI:P).
Betroffen
- Hydra >= 1.3.4 und < 1.3.7
- Hydra >= 1.4.0.dev4 und < 1.4.0.dev10
Behoben in
- Hydra 1.3.7
- Hydra 1.4.0.dev10
- Hinweis: Ein separater, nicht verifizierter Drittbericht erwähnt einen neueren Advisory, der möglicherweise Hydra 1.3.8 erfordert. Vor einer Entscheidung das Herstelleradvisory prüfen.
Umgehung
- Konfigurationen aus nicht vertrauenswürdigen Quellen nicht an instantiate() oder an die von Hydra gesteuerte Python-Logging-Konfiguration übergeben.
- Nicht vertrauenswürdige Konfigurationen gegen ein Schema validieren und unerwartete _target_-Werte ablehnen.
- Die Blockliste von Hydra nicht als Sicherheitsgrenze betrachten.
Ausnutzung
- CISA SSVC stuft die Ausnutzung als 'poc' (Proof of Concept verfügbar) ein; automatisierbar: nein; technische Auswirkung: total.
- Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt; eine Ausnutzung in freier Wildbahn ist nicht bestätigt.
Unsere Empfehlung
- Alle hydra-core-Installationen in den Python-Umgebungen inventarisieren, einschliesslich transitiver Abhängigkeiten.
- Auf mindestens Hydra 1.3.7 bzw. 1.4.0.dev10 aktualisieren und das Herstelleradvisory auf neuere Fixversionen prüfen.
- Bis zur Aktualisierung verhindern, dass nicht vertrauenswürdige Konfigurationen an Hydra instantiate() und die Logging-Konfiguration gelangen.
- ML- und Datenpipelines auf unerwartete Prozesse überwachen, die aus Konfigurationsdateien gestartet werden.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- CVE-2026-106439 (OSV) osv.dev
- GHSA-mwj6-rfh8-7qf4 (Hydra security advisory) github.com
- GHSA-mwj6-rfh8-7qf4 (OSV) osv.dev
- Hydra release v1.3.7 github.com
- Fix commit 0dd1808 github.com
- Fix commit 4720dfc github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 11:20.
Referenzen der NVD (5)
- https://github.com/hydra-ecosystem/hydra/commit/0dd18084589a3d3e577d1f1a8a48fb485c94a5e6
- https://github.com/hydra-ecosystem/hydra/commit/4720dfca2bde27fa140ec287a05709668fbdf168
- https://github.com/hydra-ecosystem/hydra/releases/tag/v1.3.7
- https://github.com/hydra-ecosystem/hydra/security/advisories/GHSA-mwj6-rfh8-7qf4
- https://github.com/hydra-ecosystem/hydra/security/advisories/GHSA-mwj6-rfh8-7qf4
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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