Google Chrome: Use-after-free in Track-Komponente erlaubt Codeausführung
Zusammenfassung
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in der Track-Komponente von Google Chrome vor 155.0.8059.39 kann aus der Ferne ausgenutzt werden. Ein Angreifer kann durch eine präparierte HTML-Seite beliebigen Code innerhalb der Sandbox des Browsers ausführen. Der Angriff benötigt keine Authentifizierung, setzt aber voraus, dass der Benutzer die Seite lädt. Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (hoch).
Betroffen
- Google Chrome (Desktop) vor 155.0.8059.39
- Chromium-Pakete in Linux-Distributionen vor den unten aufgeführten korrigierten Versionen
- Microsoft Edge: Die korrigierte Edge-Version konnte nicht verifiziert werden; Versionshinweise von Microsoft prüfen
Behoben in
- Google Chrome 155.0.8059.39 (Linux)
- Google Chrome 155.0.8059.39/.40 (Windows und macOS, gemäss den Recherchenotizen; auf dem Chrome-Releases-Beitrag verifizieren, da eine Drittquelle dem widerspricht)
- Debian bookworm chromium 155.0.8059.39-1~deb12u1
- Chainguard Wolfi chromium 155.0.8059.39-r0
- SUSE / openSUSE chromium 155.0.8059.39
Umgehung
Keine Workaround dokumentiert. Chrome aktualisieren und den Browser neu starten.
Ausnutzung
- Zum Zeitpunkt der Erstellung ist keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt.
- Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt. Die CISA-SSVC-Daten bewerten die Ausnutzung als keine und die Automatisierbarkeit als nein.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies beweist nicht, dass keiner existiert.
Unsere Empfehlung
- Die Chrome-Version auf jedem Endgerät prüfen und sicherstellen, dass sie 155.0.8059.39 oder neuer ist (unter Linux die entsprechende Chromium-Paketversion).
- Ein Browser-Update erzwingen und Chrome sowie andere Chromium-basierte Browser neu starten.
- Innerhalb des üblichen Zeitfensters für kritische Browser-Updates einspielen, mit Priorität für Arbeitsplätze mit Web-Browsing-Exposition.
- Prüfen, ob durch den gestaffelten Rollout einzelne Geräte noch ohne die korrigierte Version sind.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Chrome Releases: Stable Channel Update for Desktop chromereleases.googleblog.com
- Chromium issue tracker issues.chromium.org
- OSV: Debian CVE-2026-106200 osv.dev
- Vulners: Chainguard CVE-2026-106200 vulners.com
- Vulners: SUSE CVE-2026-106200 vulners.com
- OpenCVE: CVE-2026-106200 app.opencve.io
- CISA SSVC via HOL Guard: CVE-2026-106200 hol.org
- Malwarebytes: Update Chrome to fix security issues www.malwarebytes.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 22:11.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
