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Kroxylicious: SSRF im Azure Key Vault KMS-Provider leakt Bearer-Token

CVE-2026-105941Hoch 8.1

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Zusammenfassung

Der Azure Key Vault KMS-Provider des Kafka-Proxys Kroxylicious verwendet den vaultName aus wire-deserialisierten EDEK-Daten ohne Formatprüfung. Ein Angreifer, der Datensätze in ein Topic des geschützten Clusters schreiben kann, kann eine Server-Side Request Forgery auslösen und den Proxy dazu bringen, sein Azure Bearer-Token an einen vom Angreifer kontrollierten Host zu senden. Das gestohlene Token lässt sich gegen den echten Key Vault wiederverwenden, wodurch das Vertrauensmodell der Datensatzverschlüsselung untergraben wird. Die Schwachstelle betrifft nur Umgebungen, in denen der Record-Encryption-Filter mit dem Azure Key Vault KMS-Provider eingesetzt wird.

Betroffen

  • Kroxylicious mit dem Record-Encryption-Filter und dem Azure Key Vault KMS-Provider
  • Red Hat Streams for Apache Kafka 3 (Paket kroxylicious-kms-provider-azure-key-vault-kms, Standard: betroffen)
  • Genauer betroffener Versionsbereich: Unbekannt. Ein nicht verifizierter Aggregator nennt >=0.17.0, <=0.25.0.
  • Andere KMS-Provider (zum Beispiel AWS KMS, HashiCorp Vault) und Umgebungen ohne den Record-Encryption-Filter sind laut Hersteller nicht betroffen.

Behoben in

  • Kroxylicious 0.25.1 (Upstream-Fix, GHSA-5j25-p663-ww5r)
  • Kroxylicious 0.24.x: Backport zusammengeführt, Release-Version Unbekannt
  • Red Hat Streams for Apache Kafka 3: korrigierter Build Unbekannt

Umgehung

  • Ausgehenden Verkehr des Proxy-Pods mit einer Kubernetes NetworkPolicy auf die legitimen Azure Key Vault-Endpunkte auf Port 443 beschränken (Empfehlung von Red Hat)
  • Alarm auslösen bei Unwrap-Anfragen an unerwartete Vault-Hostnamen (Empfehlung von Red Hat)
  • Diese Massnahmen begrenzen die Auswirkungen, beheben die zugrunde liegende Schwachstelle aber nicht. Den Upstream-Fix einspielen.

Ausnutzung

  • CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no
  • Nicht im CISA KEV-Katalog gelistet (laut einem Drittanbieter-Tracker)
  • Kein öffentlicher Proof of Concept bestätigt (laut einem Drittanbieter-Tracker, nicht verifiziert)

Unsere Empfehlung

  • Prüfen, ob Kroxylicious mit dem Record-Encryption-Filter und dem Azure Key Vault KMS-Provider betrieben wird. Falls nicht, ist keine Massnahme nötig.
  • Auf Kroxylicious 0.25.1 oder neuer aktualisieren beziehungsweise auf den korrigierten Red Hat Streams for Apache Kafka-Build, sobald verfügbar. Das Red Hat-Advisory auf den korrigierten Build prüfen.
  • Bis zum Patch den ausgehenden Verkehr des Proxys auf Azure Key Vault-Endpunkte beschränken und KMS-Aufrufe an unerwartete Hosts überwachen.
  • Schreibrechte auf Kafka-Topics überprüfen, da die Ausnutzung das Erzeugen manipulierter Datensätze erfordert.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 18:41.

Referenzen der NVD (4)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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