Google ADK TypeScript: Path Traversal in FileArtifactService
Zusammenfassung
Der FileArtifactService der Google-ADK-TypeScript-Bibliothek (@google/adk) in den Versionen 0.4.0 bis vor 0.6.0 prüft die Parameter userId und sessionId nicht ausreichend. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann mit präparierten Path-Traversal-Sequenzen Dateien ausserhalb des Artefakt-Speicherverzeichnisses lesen und, wenn ein Agenten-Tool saveArtifact aufruft, auch schreiben. Die Schwachstelle betrifft nur Systeme, bei denen der ADK-API-Server erreichbar ist und der nicht standardmässige FileArtifactService aktiviert ist; Anwendungen mit dem Standard-InMemoryArtifactService sind nicht betroffen.
Betroffen
- @google/adk Versionen 0.4.0 bis vor 0.6.0
- Nur bei aktiviertem, nicht standardmässigem FileArtifactService und erreichbarem ADK-API-Server
- Standard-InMemoryArtifactService: nicht betroffen
- Versionen vor 0.4.0: Unbekannt.
Behoben in
- Behoben in @google/adk 0.6.0
- Fix-Commits: 710b4eb und 8c0eaa1 (PR #210)
Umgehung
- Der CVE-Eintrag und die Herstellerquellen nennen keine Massnahme ausser dem Update.
- Auf den Standard-InMemoryArtifactService wechseln, sofern dies akzeptabel ist.
- Den ADK-API-Server bis zum Patch nicht gegenüber nicht vertrauenswürdigen Netzwerken exponieren.
Ausnutzung
- Nicht als ausgenutzt bekannt; CISA SSVC bewertet die Ausnutzung als none und die Automatisierbarkeit als yes.
- Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
- Im Rahmen der Recherche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; die Suche war nicht erschöpfend.
Unsere Empfehlung
- Repositories und Lockfiles nach @google/adk in den Versionen 0.4.0 bis 0.5.x durchsuchen und auf 0.6.0 oder neuer aktualisieren.
- Prüfen, ob der ADK-API-Server aus dem Internet erreichbar ist, und den Zugriff umgehend einschränken.
- Falls FileArtifactService verwendet wird, Artefakt-Verzeichnisse auf unerwartete Dateien prüfen und auf verdächtige Anfragen mit Traversal-Sequenzen überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- GitHub Security Advisory GHSA-8hc4-6xx6-3rh3 github.com
- Fix commit 8c0eaa1: prevent path traversal in FileArtifactService github.com
- Commit 710b4eb: Add FileArtifactService github.com
- Pull request #210 github.com
- OpenCVE entry CVE-2026-105772 app.opencve.io
- VulDB entry 422948 vuldb.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 06:15.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
