Dify: Unauthentifizierte Server-Side Request Forgery (SSRF) im Remote-Datei-Upload
Zusammenfassung
Dify, eine Open-Source-Plattform zur Entwicklung von LLM-Anwendungen, enthält eine unauthentifizierte Server-Side Request Forgery (SSRF) Schwachstelle im Endpunkt /console/api/remote-files/upload. Ein entfernter Angreifer kann den Dify-Server dazu bringen, beliebige URLs abzurufen, einschliesslich interner Dienste und Cloud-Metadaten-Endpunkte, ohne sich anzumelden. Dadurch können sensible Daten offengelegt und der Server als Netzwerk-Pivot missbraucht werden. CISA SSVC stuft die Ausnutzung als 'poc' (Proof of Concept vorhanden), automatisierbar: ja und die technische Auswirkung als partiell ein.
Betroffen
- Dify-Versionen vor 1.13.0
Behoben in
- Dify 1.13.0 (die Korrektur wird im CVE-Eintrag und im Release des Herstellers referenziert)
Umgehung
- Der Hersteller veröffentlicht keinen Workaround.
- Vorschlag eines Drittanbieters: Zugriff auf den betroffenen Pfad über einen Reverse Proxy so beschränken, dass nur authentifizierte Benutzer ihn erreichen. Prüfen, ob die legitime Nutzung der Konsole weiterhin funktioniert.
- Allgemeine SSRF-Massnahme (Empfehlung, nicht vom Hersteller): ausgehende Anfragen vom Dify-Host einschränken, insbesondere zu Cloud-Metadaten-Adressen und internen Netzbereichen.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Ausnutzungsstatus 'poc' (Proof of Concept vorhanden), automatisierbar: ja.
- Keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden; laut einer Quelle nicht im KEV-Katalog.
- Für den verwundbaren Endpunkt ist keine Authentifizierung erforderlich.
Unsere Empfehlung
- Alle Dify-Instanzen inventarisieren, einschliesslich Test- und Schatten-Installationen, und deren Versionen erfassen.
- So rasch wie möglich auf Dify 1.13.0 oder neuer aktualisieren.
- Bis zum Update den Zugriff auf den betroffenen Endpunkt einschränken und ausgehenden Datenverkehr vom Dify-Host prüfen.
- Falls eine verwundbare Instanz aus nicht vertrauenswürdigen Netzen erreichbar war, die am Host hinterlegten Cloud-Zugangsdaten rotieren und die Logs auf ungewöhnliche ausgehende Anfragen prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- GitHub Security Advisory GHSA-8235-vv5j-mmvg github.com
- Dify release 1.13.0 github.com
- Dify fix commit 2f87ecc github.com
- Dify pull request 32236 github.com
- OSV entry CVE-2026-105762 osv.dev
- VulnCheck/Vulners enrichment CVE-2026-105762 vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 14:15.
Referenzen der NVD (5)
- https://github.com/langgenius/dify/commit/2f87ecc0ce1d05ab3ef9537f29b84a5fa5823017
- https://github.com/langgenius/dify/pull/32236
- https://github.com/langgenius/dify/releases/tag/1.13.0
- https://github.com/langgenius/dify/security/advisories/GHSA-8235-vv5j-mmvg
- https://github.com/langgenius/dify/security/advisories/GHSA-8235-vv5j-mmvg
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
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