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CVE-Tracker

ASUSTOR ADM: HTTP-Header-Injection ermöglicht Dateizugriff ohne Authentifizierung

CVE-2026-105324Kritisch 9.2

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Zusammenfassung

Eine HTTP-Header-Injection in start-page-loader.cgi von ASUSTOR ADM erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, beliebige Dateien auf dem NAS zu lesen. Der Angreifer sendet eine präparierte Anfrage mit eingeschleusten Headern über den Parameter state und missbraucht dabei den X-Sendfile-Mechanismus des Webservers. Es sind weder Anmeldung noch Benutzerinteraktion nötig, daher sind ADM-Geräte, die aus unsicheren Netzen erreichbar sind, gefährdet, und Dateien wie Konfigurationsdateien und Zugangsdaten könnten offengelegt werden.

Betroffen

  • ADM 4.1.0 bis 4.3.3.RWC1
  • ADM 5.0.0 bis 5.1.4.RL21

Behoben in

  • ADM 5.1.4.RM62 oder neuer (5.x-Zweig)
  • ADM 4.3.3.RY62 oder neuer (4.x-Zweig)
  • Hinweis: Nach dem Upgrade auf ADM 4.3.3 ist kein Downgrade auf eine frühere Version mehr möglich.

Umgehung

  • Unbekannt. Das Herstellerdokument enthält keine Workaround-Angaben.
  • Zugriff auf die ADM-Weboberfläche per Firewall oder VPN einschränken und Fernzugriff aus dem WAN bis zum Patch deaktivieren.
  • Ein Drittanbieter empfiehlt, X-Sendfile im Webserver zu deaktivieren oder einzuschränken; ob dies auf ADM konfigurierbar ist, konnte nicht bestätigt werden. Vor dem Einsatz testen.

Ausnutzung

  • Laut Hersteller und den gefundenen Quellen ist keine Ausnutzung in freier Wildbahn und kein öffentlicher Proof-of-Concept bekannt.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja.
  • Laut einem Drittanbieter-Tracker nicht im CISA KEV aufgeführt.

Unsere Empfehlung

  • Alle ASUSTOR-NAS-Geräte und deren ADM-Versionen inventarisieren.
  • Die Internetexposition der ADM-Weboberfläche sofort entfernen; VPN oder Allow-Listing verwenden.
  • Auf ADM 5.1.4.RM62 oder 4.3.3.RY62 aktualisieren, nach Prüfung des Hinweises zum fehlenden Downgrade.
  • Für Geräte, die ungepatcht aus dem Internet erreichbar waren, Logs und freigegebene Dateien prüfen und gespeicherte Zugangsdaten rotieren.
  • Zusätzlich die ADM-Patchstände für CVE-2026-6644 prüfen, eine separate Command Injection im PPTP-VPN-Client.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 04:51.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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