Cloudflare Pingora: Durchreichen von Hop-by-hop-Headern ermöglicht Umgehung der Zugriffskontrolle
Zusammenfassung
Pingora-proxy leitete vom Client benannte Connection-Header an HTTP/1-Upstreams weiter, sodass ein Client Header benennen konnte, die Pingora selbst hinzufügt, etwa X-Forwarded-For. Ein nachgelagerter HTTP/1-Intermediär, der Connection berücksichtigt, konnte diese Header entfernen. Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netz kann dadurch diese Header entfernen und möglicherweise eine IP-basierte Autorisierung auf dem Origin-Server umgehen. Das Problem betrifft nur verkettete Deployments, in denen ein solcher Intermediär zwischen Pingora und einem Origin-Server steht, der die hinzugefügten Header vertraut.
Betroffen
- Cloudflare Pingora Versionen 0.1.0 bis vor 0.9.0
- Standardkonfiguration ist nicht betroffen
- Voraussetzung ist ein verkettetes Deployment mit einem HTTP/1-Intermediär, der Connection-Nennungen berücksichtigt, und einem Origin-Server, der von Pingora hinzugefügten Headern vertraut
Behoben in
- Auf pingora 0.9.0 oder neuer aktualisieren
Umgehung
- Falls ein Update nicht möglich ist, in upstream_request_filter den Connection-Header und alle von ihm genannten Header entfernen, bevor vertrauenswürdige Header hinzugefügt werden
- HttpUpstreamRequestPolicy::preserve() nicht verwenden, falls der Origin-Server auf von Pingora hinzugefügte Header angewiesen ist
Ausnutzung
- Keine Ausnutzung bestätigt.
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
- Laut The Hacker Wire existiert kein öffentlicher Proof of Concept.
Unsere Empfehlung
- Rust-Dienste identifizieren, die von pingora-proxy abhängen (z. B. mit cargo tree -i pingora-proxy).
- Betroffene Dienste auf pingora 0.9.0 oder neuer aktualisieren, inklusive der zugehörigen HTTP/2-Korrekturen im selben Release.
- Origin-seitige Logik prüfen, die X-Forwarded-For oder ähnliche Header zur Zugriffskontrolle verwendet.
- Aus dem Internet erreichbare Pingora-Gateways mit IP-basierten Origin-Prüfungen priorisieren.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Pingora 0.9.0 release notes github.com
- Pingora CHANGELOG github.com
- Pingora GitHub repository github.com
- OSV record via Vulners vulners.com
- OpenCVE CVE-2026-105299 app.opencve.io
- VulDB CVE-2026-105299 vuldb.com
- Strix CVE record www.strix.ai
- The Hacker Wire www.thehackerwire.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 01:35.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
