Grid Protection Alliance openPDC: Fehlende Authentifizierung im internen Datenpublisher
Zusammenfassung
Der interne Datenpublisher von openPDC akzeptiert in der Standardkonfiguration Netzwerkverbindungen ohne Authentifizierung. Ein nicht authentifizierter Angreifer im Netzwerk, der die Schnittstelle erreichen kann, kann die vollständige Topologie der Geräte und Messgrössen des Systems abrufen. Die Auswirkung betrifft nur die Vertraulichkeit; Codeausführung oder Schreibzugriff werden nicht beschrieben.
Betroffen
- openPDC vor 2.9.482 (CISA nennt zusätzlich Bereiche vor 2.9.477)
- openPDC Docker-Image vor 2.9.482
- openHistorian vor 2.8.585 (CISA nennt zusätzlich Bereiche vor 2.8.580)
Behoben in
- openPDC 2.9.482 oder neuer
- openHistorian 2.8.585 oder neuer
- openPDC Docker-Image: keine Behebung geplant
- Die neue Standardbindung gilt nur für Neuinstallationen; aktualisierte Installationen behalten ihre bisherige Konfiguration.
Umgehung
- Konfiguration explizit prüfen und die Schnittstelle des Publishers nur an die lokale Loopback-Adresse binden.
- Zugriff auf die Schnittstelle mit Firewalls und Netzwerksegmentierung blockieren.
- Docker-Deployments: Der Hersteller stellt keine Korrektur bereit; er empfiehlt den produktiven Einsatz des Docker-Images nicht.
Ausnutzung
- CISA meldete zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine bekannte öffentliche Ausnutzung dieser Schwachstellen.
- CISA SSVC: Ausnutzung none, automatisierbar ja, technische Auswirkung partiell.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; laut einem Aggregator nicht im CISA KEV-Katalog.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob openPDC oder openHistorian im Einsatz sind, einschliesslich Docker-Deployments.
- Auf openPDC 2.9.482 oder neuer und openHistorian 2.8.585 oder neuer aktualisieren.
- Nach dem Update die Schnittstellenbindung überprüfen, da aktualisierte Installationen die alte Konfiguration behalten.
- Netzwerkzugriff auf die Publisher-Schnittstelle einschränken und Steuerungsnetze von Geschäftsnetzen trennen.
- Docker-Deployments ersetzen oder isolieren, da für das Image keine Korrektur geplant ist.
- Alle Einträge aus CISA ICSA-26-281-02 gemeinsam patchen, insbesondere die kritische Deserialisierungs-Schwachstelle CVE-2026-100730.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- CISA ICSA-26-281-02 www.cisa.gov
- CISA CSAF file ICSA-26-281-02 github.com
- Vulners CVE-2026-105281 vulners.com
- PSIRT CVE-2026-105281 psirt.com
- Strix CVE-2026-105281 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 05:10.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
